Transmutation News – March 2016 – German

Transmutationsnachrichten März 2016

Wieder einmal verfliegt die Zeit. Diesen Monat heißen wir eine neue Jahreszeit willkommen. Wir feiern und ehren die Frühjahrs-Tagundnachtgleiche.

In den letzten Monaten habe ich drei Bitten von Lesern der Transmutationsnachrichten erhalten über Gebete zu schreiben.

John schrieb den folgenden Brief:

Liebe Sandra,

ich war erleichtert, als ich in den letzten Transmutationsnachrichten las, dass du schamanisches Reisen und Meditation als gleichwertige spirituelle Praktiken betrachtest. In den letzten Jahren habe ich immer weniger schamanische Reisen gemacht. Ich praktiziere täglich eine Kombination aus Meditation und Gebeten. Die Zwiesprache mit all meinen mitfühlenden Geistern ist Teil dieser Praxis. Jedoch habe ich mich erbärmlich gefühlt, weil ich keine „richtigen“ Reisen zu Trommelmusik gemacht habe. Irgendwie habe ich mich gefühlt, als hätte ich die verschiedenen leibhaftigen, schamanischen Lehrer im Stich gelassen, die mich großzügig gelehrt und angeleitet haben. Ich danke dir dafür, dass du etwas dieser Last von mir genommen hast, indem du Meditation und traditionelles schamanisches Reisen als spirituelle Praktiken gleichgestellt hast.

Ich fand es seltsam, dass sich deine Kommentare zu Meditation und Reisen nicht auch auf das Beten bezogen. Offensichtlich ist es gleich, entweder die mitfühlenden Geister bei der schamanischen Arbeit oder Gottheiten oder andere unkörperliche Wesen um Führung oder Hilfe zu bitten, wie es viele Menschen beim Beten tun.

Der einzige bedeutende Unterschied, den ich erkenne, ist der, dass es im Schamanismus möglich ist, eine praktisch unendliche Anzahl von Wesen mit den eigenen Anliegen zu kontaktieren. Ich stelle mir vor, dass einige PraktikerInnen der traditionellen theistischen (besonders monotheistischen) Religionen aufgebracht sein könnten hinsichtlich der Idee, dass das, was sie tun, wenn sie beten, das ist, was auch schamanische PraktikerInnen im Wesentlichen tun, ohne es so zu nennen. Ich frage mich, ob du Gebete nicht erwähnst, um diese Menschen nicht zu beleidigen.

Danke für all das, was du im Interesse dieser Welt tust.

Mit freundlichen Grüßen

John

Es gibt keinen Zweifel daran, dass Gebete in unserem Leben und für den Planeten eine machtvolle Heilkraft sein können. Ich stelle mir vor, dass alle die die Transmutationsnachrichten lesen, beten und auch ihre eigene Art und Weise des Betens entwickelt haben.

Das Ziel der Transmutationsnachrichten ist es immer gewesen, Menschen zu lehren, ein bewusstes Leben zu führen, sodass wir ein lebendiges Gebet werden und das Gebet in jeder Minute unseres Lebens während aller Aktivitäten, die wir jeden Tag ausüben, verkörpern.

Wir können noch so viel beten, aber wenn wir kein bewusstes Leben führen, dann haben unsere Gebete nicht die wahre transformative Kraft, die sie haben könnten.

Das Leben ist eine Zeremonie. Wir haben eine Tendenz, unsere Gebete und das Verrichten unserer zeremoniellen Arbeit von unserem alltäglichen Leben in dieser Welt zu trennen.

Die Transmutationsnachrichten basieren auf der Heilung für Mutter Erde Arbeit, die ich lehre. Der Kern dieser Lehre ist das Prinzip: Der, der ich werde, verändert die Welt und nicht das, was ich tue. Wir müssen unser Leben aus Liebe und Einklang führen. Wir müssen unseren Fokus halten und uns auf unsere Praxis des Betens sowie des Feierns von Zeremonien konzentrieren, um eine Veränderung zu schaffen. Wir müssen Harmonie in uns selbst finden und unsere Vorstellungskraft dafür benützen, die Welt zu schaffen, die das Gute des Lebens für alle Lebewesen und die Erde selbst bereithält.

In unserer Kultur neigen wir dazu, unsere spirituelle Arbeit und unsere Gebete von der Art und Weise, wie wir unser Leben führen, zu trennen. Und der Schlüssel hierzu ist die Integration, das heißt, auf dieser großartigen Erde zu gehen und jeden Atemzug als lebendiges Gebet zu erleben.

Unsere innere Welt wird uns in der äußeren Welt reflektiert. Also müssen wir Kunsthandwerker unserer inneren Welt werden und die Erde dort nähren und Samen säen, die dann die Leben erschaffen, die wir uns für uns selbst und die Welt wünschen.

Es liegt mir vollkommen fern die Kraft des Gebets herabzusetzen. Aber nur beten und nicht die Verantwortung für unsere persönliche Arbeit übernehmen, die wir tun müssen, um unsere Leben und das der Welt zu transformieren, führt eventuell nicht zu dem Ergebnis, das wir uns erhoffen.

Ja, Wunder geschehen durch Gebete. Ich weiß, dass viele unter uns Wunder dieser Art in unserem Leben oder in dem anderer beobachtet haben.

Aber wenn wir für Frieden in der Welt beten, müssen wir ein wandelndes Gebet für Frieden sein. Wir müssen lernen, die Energie hinter unseren Gedanken und Gefühlen in eine Energie des Friedens zu transformieren. Wir müssen Samen des Friedens in unserem inneren Garten säen. Wir müssen Frieden werden. Wir müssen uns mit allen unseren Sinnen damit beschäftigen, uns Menschen vorzustellen, die in Frieden leben. Dies erfordert viel persönliche Arbeit von unserer Seite, die mit Hilfe des Gebets, Zeremonien und anderen spirituellen Praktiken integriert wird.

Über den Zeitraum von 16 Jahren, in dem ich die Transmutationsnachrichten schreibe, habe ich monatlich über Werkzeuge geschrieben, mit denen wir arbeiten können, um achtsamer zu werden und daraufhin zu arbeiten, wer wir werden müssen, damit wir den Ausgang erschaffen, den wir erreichen möchten und dennoch gleichzeitig den Ausgang und das Timing loslassen.

Alle paar Jahre fasse ich die Praktiken zusammen, die uns helfen, ein lebendiges Gebet zu werden. In der November 2015 Ausgabe der Transmutationsnachrichten schrieb ich eine Zusammenfassung. Diejenigen, die die TMN zum ersten Mal lesen, möchte ich bitten, diese Zusammenfassung anzusehen.

Ich ermuntere diejenigen, die das schamanische Reisen und Meditation praktizieren, um Führung zu bitten, wie wir positive Veränderungen in unserem Leben durchsetzen können, die sowohl unserer eigenen Gesundheit dienen als auch der Gesundheit der Erde. Ob wir im Bestreben um Hilfe, schamanisch reisen, meditieren, um in unsere inneren Landschaften und zu unserer Quelle zu gelangen oder beten, du musst immer deine Arbeit tun.

Es macht keinen Unterschied, welcher Religion du angehörst oder wie du betest. Alle Religionen und Gebete können einfach integriert werden, um ein achtsameres Leben zu führen und deine Gebete u verinnerlichen. Der Schlüssel ist, die Arbeit zu TUN und das Gebet zu WERDEN. Das Leben ist heutzutage sehr schnell getaktet und oft werden wir von dem überwältigt, was wir in den Medien sehen. Meine „Mission“ ist es bisher gewesen, uns zu inspirieren und darauf zu fokussieren, wie wir wahre, positive, achtsame „Changemaker“, das heißt Veränderer, in unserem eigenen Leben und auf der Erde sein können.

Am 23. März ist Vollmond. Lasst uns zusammenkommen im Gebet, in der Meditation, oder der schamanischen Reise, um unser eigenes göttliches Licht wahrhaftig zu erfahren. Und lasst uns dieses Licht weiterhin scheinen lassen weltweit auf dieser vorzüglichen Erde und alles Leben damit berühren. Der Schlüssel ist wiederum, das Licht zu verkörpern und nicht es als mentales Konzept zu erfahren. Wir müssen das Licht werden.

Erstleser finden die Anleitung für unsere Vollmondzeremonie unter “Ein menschliches Netz aus Licht”

Wir feiern die Tagundnachtgleiche am 19. März und begrüßen den Frühling in der nördlichen Hemisphäre und Herbst in der südlichen Hemisphäre. Dies ist immer die Zeit großer Veränderungen, die in diesen kraftvollen Jahreszeiten deutlich in der Natur zu beobachten sind.

Anlässlich der Tagundnachtgleiche möchte ich, dass wir unsere innere Welt und Landschaft kultivieren. Wenn wir dies gemeinsam tun, nähren wir die Gesundheit allen Lebens und der Erde. Wir erschaffen einen globalen Garten im Innen und im Außen.

Schaue nach Plätzen in deinem inneren Garten, die brach liegen sollen und finde neue Plätze, an denen du arbeiten kannst. Erinnere immer, dass unser innerer Garten sehr geräumig ist.

Hocke dich hin und fühle die Erde mit deinen Fingern. Fühle die Fülle der Erde. Lass die Erde durch deine Finger fallen. Freu dich an dem Spiel mit der Erde. Schmecke die Erde und rieche ihren reichen Duft. Stell dir vor, du läufst barfuß auf der Erde und verbindest dich mit ihrer Energie und ihrem Herzschlag in deinem inneren Garten. Wenn die Erde trocken und hart ist, zeigt das, dass du deine innere Welt vernachlässigt hast. Erinnere dich an indigene Völker und an das helle, leuchtende Licht, das in ihren Augen scheint, weil sie eine reichhaltige, innere Welt kultivieren.

Reflektiere und schaue, was deine Erde braucht und welche Pflanzen, die dir nicht länger dienen, entfernt werden müssen. Fühle die Leidenschaft bei der Ausübung dieser Tätigkeit. Sieh es nicht als Arbeit an. Betrachte es als Spiel und als etwas, das deine Seele nährt und bereichert.

Denke an die wilden Samen, die du verstreuen möchtest bei deinem Tanz und bewege dich in deinem inneren Garten. Säe Samen von guter Gesundheit, Frieden, Liebe, Licht, Harmonie und deinem Herzenstraum. Singe für die Samen, sodass sie wissen, sie wurden mit Liebe gesät.

Nachdem du das getan hast, greife nach unten und drücke die Samen sanft in die Erde. Gieße sie dann liebevoll.

In der südlichen Hemisphäre ist es an der Zeit, die Pflanzen und Bäume zu ehren, die uns große Schönheit geschenkt haben. Fühle die Blätter und Zweige, die jetzt spröde und trocken sind. Was einmal lebendig war und so viel Schönheit reflektierte, ist jetzt bereit zur Erde zurückzukehren, kompostiert zu werden und sich während der Ruhezeit des Herbsts und des Winters in reiche Erde zu verwandeln. Schau, welche Teile deiner inneren Welt zur Erde zurückkehren müssen, sodass sich die Erde regenerieren und wieder in reichhaltige Erde verwandeln kann, die die Samen umarmen wird, die du im Frühling säst und ein neuer Kreislauf beginnt.

Schau, welche Teile deiner inneren Welt zur Erde zurückkehren müssen, sodass sich deine Erde regenerieren und sich in reichhaltige Erde wandeln kann, die die Samen, die du pflanzt, umarmt, wenn der Frühling mit einem neuen Kreislauf für dich beginnt.

Besuche deinen inneren Garten und beruhige ihn. Tu, wonach du dich fühlst, sorge für ihn. Sing ein Dankeslied für all das, was große Schönheit in dein Leben gebracht hat. Reflektiere, was du im Alltag loslassen kannst und was zur Ruhe kommen soll. Fokussiere dich darauf, wie sich die Erde in deinem inneren Garten anfühlt. Wenn du deine Füße auf den Boden setzt, verbinde dich mit dem Wandel der Jahreszeiten, den die Erde gerade erfährt. Du bist Natur. Du kannst dich in Einklang bringen mit dem Wandel der Jahreszeiten in der Natur, indem du mit der Erde an deinem Wohnort verschmilzt. Fühle wie sich auch dein Körper verändert. Nimm Rücksicht und sorge für dich.

Begrüße den Frühling beziehungsweise den Herbst, indem du ein paar Samen entweder drinnen oder draußen in einem Behältnis zum Keimen bringst. Nähre die Pflanzen, die aus diesen Samen sprießen, mit Liebe. Singe täglich zu den Pflanzen. Sprich zu ihnen während sie aus der reichhaltigen Erde wachsen. Beobachte ihr Wachstum und füttere sie mit Liebe. Wenn die Pflanze ausgewachsen ist, iss die Blätter. Reflektiere darüber, wie wir die Gedanken und die Energie zu uns nehmen, die wir unserem inneren und äußeren Garten vorher gegeben haben.

Triff die Entscheidung, sei sorgfältig bei der Wahl der Energien, die wir uns selbst, anderen, der Natur und der Welt schicken. Denn am Ende nehmen wir genau das wieder in unseren Körper und unser Leben auf.

Ich verbinde mich mit unserer globalen Gemeinde und wünsche allen eine glückliche Tagundnachtgleiche!

Copyright 2016 Sandra Ingerman. All rights reserved.
Übersetzerin: Astrid Johnen

Transmutation News – February 2016 – German

Transmutationsnachrichten Februar 2016

Eine Freundin hat mir erzählt, dass sie mit einer Gruppe von ihren Schülern einem Einführungskurs meiner Telekonferenz des Shift Networks folgten.

Einige ihrer Schülerinnen wunderten sich, warum so viele Herausforderungen in der Welt sind, wenn Schamanismus doch so eine kraftvolle Heilmethode ist und bereits zehntausende von Jahre angewandt wird.

In den Anfangsjahren der Transmutationsnachrichten war das eine häufig gestellte Frage, auf die ich in den monatlichen Berichten oft einging.

Wir wissen wirklich nicht, wo die Welt heute stünde, wenn all diese spirituelle Arbeit, die wir gemeinsam vollbringen, nicht getan worden wäre. Und der Schlüssel zur spirituellen Arbeit liegt darin, eine Verpflichtung auf lange Sicht einzugehen. Denn wir wissen nicht, welche Art von Wachstum und Evolution aus den Zeiten erwachsen wird, in denen wir leben. Und, was die großen kollektiven Fragen angeht, die wir gerade erfahren, sehen wir vielleicht keine Veränderung zu unseren Lebzeiten. Wir müssen das einfach annehmen, unserer Vision treu bleiben, und unseren Fokus auf unsere spirituellen Praktiken beibehalten.

In allen spirituellen Praktiken kommen Zeiten, in denen die Menschen den Glauben verlieren. Es gab immer Lehren über die „dunkle Nacht der Seele“, die sich auf vielen Ebenen unseres Lebens manifestiert. Auf diese Art wird unser Ego und unsere Persönlichkeit geformt, so dass die Leuchtkraft unseres Geistes hindurch scheinen kann.

Mir war immer klar, dass ich nicht weiß, wie sich das Endresultat all meiner spirituellen Arbeit auf das Schicksal der Erde auswirken wird. Denn die Erde hat ihr eigenes Schicksal, und ich, geboren aus dieser Erde, bin Teil dieses Schicksals.

Aber ich möchte mein Bestes geben, um meinen Fokus und meine Vision zu halten, damit Heilung allen Lebens geschieht, um endlich auf dieser Erde in Frieden, Harmonie, und in Ehre und Respekt füreinander und allem Leben zu leben.

Ich weiß nicht, wo meine Arbeit hinführen wird. Aber ich möchte am Ende meines Lebens sagen können, dass ich mich allen Herausforderungen im Leben gestellt habe, und nicht einfach sitzen blieb. Ich bin dem Leben und all den Lehren gegenüber, die ich erhalten habe, wach geblieben. Ich habe meine spirituellen Praktiken angewandt, so dass ich mich persönlich entwickelt habe, so gut ich konnte. Was das endgültige Resultat angeht, so kann ich nicht an dem Resultat hängen bleiben, welches ich durch meine gewöhnlichen Augen sehe. Es gibt ein größeres Bild, dem ich das Resultat überlassen muss, und ich muss auf meine Arbeit fokussiert bleiben.

Es ist leicht, den Glauben und die Hoffnung zu verlieren, wenn wir den Zustand der Welt betrachten. Ich ermutige dich, deine Arbeit aufrecht zu erhalten und zu wissen, dass deine persönlichen schamanischen und Meditationspraktiken wirklich persönliche und globale Transformation erschaffen.

Als ich für meine nächste Sitzung der Telekonferenz reiste, erhielt ich eine interessante Botschaft vom ägyptischen Gott Osiris. Ich treffe diesen kraftvollen Lehrer nur selten auf meinen Reisen. Aber er zeigt sich, wenn er eine wichtige Botschaft zu überbringen hat.

Er erklärte mir, dass ich mich auf die Liebe und das Öffnen unserer Herzen beim Unterrichten fokussieren solle. Und wir wissen natürlich alle, dass Heilung durch die Energie und die Schwingung der Liebe geschieht. Aber er sagte mir, dass es wichtig sei, alle unsere Energiezentren zu nutzen, wenn wir unsere spirituelle Arbeit verrichten. Osiris gab mir zu verstehen, dass wir das zweite und dritte Chakra mit einbeziehen sollten, die die Schwingung der Erdverbundenheit und des Arbeitens in der Welt enthalten, in Verbindung mit unserer eigenen spirituellen Kraft.

Er sagte, wir hörten oft auf das Trommeln, welches unsere Gehirnwellen verändere, um uns beim Eintritt in die unsichtbaren Welten zu helfen. Und wir arbeiteten vom Herzen her, was uns dafür öffne, ein Gefäß der bedingungslosen Liebe zu sein. Aber Osiris sagte, wir seien in einem Körper geboren, um ihn ganz zu nutzen. Teil unserer persönlichen Reise sei es zu lernen, wie wir die Schwingung der Erdverbundenheit anzapfen und unsere eigene persönliche Macht ehren können, um die Heilarbeit zu stärken, die wir tun müssen, um dem Planeten besser dienen zu können.

Das machte wirklich sehr viel Sinn. Denn es ist Zeit, dass wir uns unserer Macht bewusst werden und uns nicht davor fürchten. Im Monat Februar kannst du darüber meditieren oder dafür reisen, was es für dich bedeutet, in der eigenen Macht zu sein.

Der Februar ist in den USA und in einigen anderen Ländern ein Monat, in dem wir den Valentinstag feiern, ein Tag, an dem wir unsere Liebe für unsere Lieben ausdrücken. Einerseits fühle ich mich immer ein wenig ärgerlich über die künstliche Natur von Feiertagen, die dafür erfunden wurden, um materielle Dinge zu verkaufen. Andererseits glaube ich, wir können die Energie dieser Tage dafür nutzen, die als Themen von der Geschäftswelt erfunden wurden, um uns energetisch auf einer kollektiven Ebene zu verbinden, um dahin zu wirken, die Schwingungen und Frequenzen zu erzeugen, die wir in der Welt manifestieren wollen.

Und wir arbeiten ja dahin gehend, die Energie der bedingungslosen Liebe auszudrücken. Am Valentinstag können wir uns mit dem Kollektiv verschmelzen, um die Schwingungen zu befeuern, die alles Leben und die Erde mit Liebe füttern.

Ich habe einen Brief von einer Frau bekommen, die die Transmutationsnachrichten liest. Sie sagte, dass sie es liebe, die Transmutationsnachrichten zu lesen, aber fühle sich nie zur Praxis der Schamanischen Reise hingezogen. Ihr Pfad ist die Meditation.

Ich möchte sicher gehen, dass alle, die meine Nachrichten lesen auch verstehen, dass ich die Arbeit schon immer für eine breite Gemeinschaft öffnen wollte. Es ist also keine Voraussetzung, schamanische Reisen durchzuführen, um Teil unseres Kreises zu werden, um zusammen zu arbeiten. Ich schlage immer in den angebotenen Übungen vor, entweder eine Schamanische Reise zu unternehmen oder eine Meditation durchzuführen. Ich möchte nur klarstellen, dass die Übungen, die ich vorschlage, so angelegt sind, dass sie im Rahmen der persönlichen Praxis, in der du arbeitest, durchgeführt werden können. Es gibt so viele Wege, zur direkten Offenbarung und zu deiner inneren Weisheit zu gelangen. Es gibt so viele Wege, dein eigenes Göttliches Licht zu erfahren, und es in das Netz des Lebens fließen zu lassen. Ich denke, du verstehst, was ich meine.

Ich bin für die Zeremonie dieses Monats gereist und habe darüber meditiert:

Besuche in einer Meditation oder auf einer Reise den Altar, den wir zusammen erschaffen haben. Führe die Zeremonie am 14. Februar, dem Valentinstag, durch. Auf diese Art verbinden wir uns mit der Energie der Liebe, die vom weiten Kollektiv in die Welt fließt.


Schließe deine Augen und reise in die unsichtbaren Reiche. Gehe den Weg von dem Raum, in dem du reist oder meditierst. Wie letzten Monat findest du dich vielleicht wieder auf einem Weg, der umgeben ist von großen, starken, schönen und gesunden Bäumen. Die Erde auf der du gehst ist fein und du schreitest auf reichhaltiger, dunkler Erde. Du fühlst wie deine Schritte und Fußabdrücke einen Abdruck auf der Erde hinterlassen. Lausche der Schönheit der Töne der Natur und nimm den exquisiten Duft der Bäume, Pflanzen und der Luft auf, die uns Leben geben. Wächst dort Gras? Welche anderen Naturwesen halten sich an diesem Ort auf? Du kannst erfahren, wie die Luft schmeckt.

Schau, ob sich in der Nähe ein Gewässer befindet und ob du Wasser laufen hörst. Fühle die Kraft der Sonne, wenn sie untergeht. Die Sterne und der Mond beginnen zu leuchten und lassen ihr wunderschönes Licht scheinen.

Fühle deinen Herzschlag beim Gehen und schenk deinen Gefühlen Aufmerksamkeit. Wir haben uns die Zeit genommen, unsere Herzen einander zu öffnen. Fühle deine Verbindung zu einer Familie gleichgesinnter Seelen, die alles tun, um einander, anderen und der Erde zu dienen. Wie fühlt es sich in deinem Herzen an, mit solch einer Gemeinschaft gleichgesinnter Seelen verbunden zu sein? Wie möchtest du deiner Liebe, deiner Dankbarkeit und deinem Respekt uns allen gegenüber sowie den helfenden Geistern gegenüber Ausdruck verleihen, die mit uns in Partnerschaft zusammenarbeiten?

Du gehst weiter und kommst an eine Lichtung. Benütze deine Vorstellungskraft, um all das zu sehen, fühlen, hören, schmecken und riechen, was dich auf dieser Lichtung umgibt. Schreite hinaus auf diese Lichtung, anstelle sie wie in einem Film wahrzunehmen. Sei hier im Jetzt. Bedanke dich bei allen helfenden Geistern, mit denen du weiter arbeiten wirst und die jetzt auch Teil unseres Kreises sind.

Wenn du auf die Lichtung trittst, triffst du einen Schutzgeist, der dich spirituell reinigen wird. Dieser mitfühlende Geist reinigt dich vielleicht mit Weihrauch, mit einer Feder, oder er singt über dich, er mag dein Haar berühren oder eine Botschaft in dein Ohr flüstern. Öffne dich in dem Bewusstsein, dass dies helfende Geister sind, denen daran gelegen ist, dass du befreit wirst von deinen alltäglichen Gedanken und Sorgen. Schreite nach der Reinigung auf die Lichtung und besuche den Altar, den wir letzten Monat kreiert haben.

Lasst uns im Kreis um den Altar stehen, trommeln und singen, um uns gegenseitig und diesen heiligen Raum zu ehren.

Nachdem wir den ganzen Kreis geehrt haben, lasst uns alle um den Altar sitzen, um für uns selbst, unsere Lieben, für das ganze Netz des Lebens und für die Erde zu beten. Während du betest und meditierst, reise in dich hinein und trete hervor mit einem energetischen Geschenk, welches du einem Lieben, den Naturwesen, und/oder der Erde selbst schenken kannst.

Nachdem du das energetische Geschenk abgesandt hast, öffne Deine Augen. Auf dem Altar wirst du wunderschönes Papier und Gegenstände vorfinden. Auf jedem steht der Name einer Person aus dem Kreis. Auf allen Papierstücken oder Objekten befindet sich ein energetisches Geschenk. Es mag ein Wort sein, ein Symbol, ein Kuss, eine Umarmung, und so weiter. Das energetische Geschenk wurde von einem Helferwesen, einem Element, einem Gott oder einer Göttin, einem Ahn, einer Ahnin, oder der Quelle erschaffen. Dieses Geschenk ist für dich. Als ich zum Altar ging, und ein wunderschönes Geistgemälde, welches meinen Namen trug,  an mich nahm, erkannte ich, dass Osiris mir eine wunderschöne Gabe hinterlassen hatte mit dem darauf geschriebenen Wort „Hoffnung“. Ich wurde angewiesen, die Energie dieses Wortes zu absorbieren.

Erinnere dich, dass es genau so wichtig ist, Liebe zu geben, wie Liebe zu empfangen. Du wirst feststellen, dass auf dem Altar auch etwas für Dich von den Hilfsgeistern hinterlassen wurde. Nehme das Geschenk auf, das ganz speziell für dich ist, und absorbiere die Schwingung und die Frequenz dieses Geschenks.

Wenn du fühlst, dass Du genügend Zeit am Altar verbracht hast, dein energetisches Geschenk versandt und eines bekommen hast, dann stehe auf. Verabschiede dich von unserer Gruppe. Beachte und grüße das Heilige Feuer, welches immer sehr stark brennt an diesem Ort.

Gehe den Weg zurück, den du gekommen bist in den Raum, in dem du dich nun befindest. Öffne deine Augen und fühle dich tief verwurzelt in der Erde. Nimm ein paar tiefe und erdende Atemzüge. Du bist nun ganz zurück, strahlend und mit den Segenswünschen unseres Kreises.

Vollmond ist am 22. Februar. Lasst uns weiterhin diesen Fluss der Liebe teilen und die Energien geben und nehmen, die wir brauchen, um weiter zu gehen mit Kraft und in Schönheit. Lasst uns die Vorbereitungen treffen für unsere monatliche Zeremonie der Transfiguration, um ein Lichtnetz in uns und über diese großartige Erde zu weben.

Für jene, die neue Leser der Transmutationsnachrichten sind, lest bitte „Creating a Human Web of Light“ und auch „Preparing for Ceremonial Work“ , die am Anfang der Seite der Transmutationsnachrichten erscheinen.

Lasst uns alle von einem Raum der Liebe aus wandeln und arbeiten, aber auch von einem Raum der Stärke und der Macht.

Transmutation News – January 2016 – German

Transmutationsnachrichten Januar 2016

Lasst uns unsere Herzen miteinander verbinden und jedem einzelnen in unserem Kreis Segenswünsche schicken auf dem Weg in ein neues Jahr.

Auf einem Bild, das mir auf einer Reise erschien, standen wir alle an einem Strand und schauten hinaus aufs riesige Meer. Ich fühlte unsere Gruppe zutiefst verbunden mit Gruppen alter Zeiten. Es war ein Gefühl, so wie sie es bei einem neuen Abenteuer empfunden haben müssen, als sie aufbrachen, neue Länder zu erkunden.

Ich sah klares, ruhiges Wasser. Und dennoch hörte ich das beruhigende Plätschern der sanften Wellen. Unsere globale Gemeinschaft stand am Strand zusammen und schaute in die unbekannte Weite hinaus in einem tiefen Verständnis von Treue und dem Wissen, dass wir uns zusammenschließen können und durch die turbulenten Gewässer und Herausforderungen reisen können, wenn wir uns unserer Kraft bewusst sind. Ich sah den klaren, blauen Himmel und die exquisite Farbe Magenta während wir die aufgehende Sonne zusammen grüßen.

Ende 2015 begannen wir in den Dezember Transmutationsnachrichten, einen heiligen Ort in den unsichtbaren Reichen zu kreieren, an dem wir uns zu unserer zeremoniellen Arbeit treffen können. Ich hoffe, ihr habt diesen Ort besucht und Geschenke und Gaben zur Ehrung der helfenden Geister und der Geister des Ortes dort gelassen.

Auf der Seite der Transmutationsnachrichten wurden auch Vorschläge zu “Die Vorbereitung der zeremoniellen Arbeit“ veröffentlicht.

Bevor wir zu einer kurzen Zeremonie in den unsichtbaren Reichen übergehen, würde ich gern an dem heiligen Ort und Altar beginnen, den ihr in eurem Heim errichtet habt.

Hole ein mit Wasser gefülltes Gefäss, zum Beispiel ein Glas oder eine Tasse und stelle es auf den Altar. Lass es ein paar Tage lang auf dem Altar stehen und richte deine Aufmerksamkeit auf dieses heilige Wasser. Kümmere dich um deinen Haushalt und verbringe Zeit damit, dich zu Hause auf deine spirituellen Praktiken zu konzentrieren, die in den nächsten Tagen die Art von Energie kreieren, mit der du das Wasser nähren möchtest, also Licht und Liebe.

Nachdem das Wasser ein paar Tage auf dem Altar gestanden hat und sich mit liebender Energie angereichert hat, verrichte deine Vorbereitungsarbeit. Der nächste Schritt ist, zu sitzen und das Wasser in den Händen zu halten, während du in Licht und Liebe transfigurierst.

Es ist nicht von Wichtigkeit, dass wir diese Arbeit alle am selben Tag machen, denn die schamanische Arbeit geschieht außerhalb der Zeit.

Wenn du bemerkst, dass das Wasser Licht ausstrahlt, bring es nach draußen in die Natur an einen für dich besonderen Platz. Wenn du in der Nähe eines Gewässers wohnst, dann lass das Wasser aus deinem Gefäß das Gewässer mit Licht und Liebe füllen. Du kannst auch die Erde mit diesem Wasser, das mit Licht gefüllt ist, nähren. Oder du kannst es der Luft anbieten. Du kannst es sogar dem Feuer geben, das du vielleicht vorbereitet hast, um das neue Jahr zu segnen. Indem du das transfigurierte und heilige Wasser mit den Elementen teilst, segnest du alles Leben.

Es ist sowieso eine gute Idee, immer ein Glas Wasser auf dem Altar stehen zu haben. Wasser reflektiert uns die Natur unserer Seele zurück. Das Wasser auf unserem Altar erinnert uns daran, dass wir Schönheit mit der Welt teilen möchten.

Verbinde dich entweder bevor du das Wasser raus bringst oder danach mit den unsichtbaren Reichen und segne unseren Kreis. Schließe deine Augen und reise in die unsichtbaren Reiche. Gehe den Weg von dem Raum, in dem du reist oder meditierst. Wie letzten Monat findest du dich vielleicht wieder auf einem Weg, der umgeben ist von großen, starken, schönen und gesunden Bäumen. Die Erde auf der du gehst ist fein und du schreitest auf reichhaltiger, dunkler Erde. Du fühlst wie deine Schritte und Fußabdrücke einen Abdruck auf der Erde hinterlassen. Lausche der Schönheit der Töne der Natur und nimm den exquisiten Duft der Bäume, Pflanzen und der Luft auf, die uns Leben geben. Wächst dort Gras? Welche anderen Naturwesen halten sich an diesem Ort auf? Du kannst erfahren, wie die Luft schmeckt.

Schau, ob sich in der Nähe ein Gewässer befindet und ob du Wasser laufen hörst. Fühle die Kraft der Sonne, wenn sie untergeht. Die Sterne und der Mond beginnen zu leuchten und lassen ihr wunderschönes Licht scheinen.

Fühle deinen Herzschlag beim Gehen und schenk deinen Gefühlen Aufmerksamkeit. Wir haben uns die Zeit genommen, unsere Herzen einander zu öffnen. Fühle deine Verbindung zu einer Familie gleichgesinnter Seelen, die alles tun, um einander, anderen und der Erde zu dienen. Wie fühlt es sich in deinem Herzen an, mit solch einer Gemeinschaft gleichgesinnter Seelen verbunden zu sein? Wie möchtest du deiner Liebe, deiner Dankbarkeit und deinem Respekt uns allen gegenüber sowie den helfenden Geistern gegenüber Ausdruck verleihen, die mit uns in Partnerschaft zusammenarbeiten?

Du gehst weiter und kommst an eine Lichtung. Benütze deine Vorstellungskraft, um all das zu sehen, fühlen, hören, schmecken und riechen, was dich auf dieser Lichtung umgibt. Schreite hinaus auf diese Lichtung, anstelle sie wie in einem Film wahrzunehmen. Sei hier im Jetzt. Bedanke dich bei allen helfenden Geistern, mit denen du weiter arbeiten wirst und die jetzt auch Teil unseres Kreises sind.

Wenn du auf die Lichtung trittst, triffst du einen Schutzgeist, der dich spirituell reinigen wird. Dieser mitfühlende Geist reinigt dich vielleicht mit Weihrauch, mit einer Feder, oder er singt über dich, er mag dein Haar berühren oder eine Botschaft in dein Ohr flüstern. Öffne dich in dem Bewusstsein, dass dies helfende Geister sind, denen daran gelegen ist, dass du befreit wirst von deinen alltäglichen Gedanken und Sorgen. Schreite nach der Reinigung auf die Lichtung und besuche den Altar, den wir letzten Monat kreiert haben.

Lasst uns im Kreis um den Altar stehen, trommeln und singen, um uns gegenseitig und diesen heiligen Raum zu ehren. Sieh´ die Gläser auf dem Altar, die gefüllt sind mit heiligem Wasser und der Liebe und dem Licht unseres Kreises. Lasst uns unsere Gläser erheben und anstoßen auf uns und auf alles Leben und uns einander ein frohes, neues Jahr wünschen. Trinkt das Wasser langsam und fühle wie du dich füllst mit Kraft, Liebe und Licht. Nimm die Energie auf in alle deine Zellen. Wir schauen voraus und erkunden die Landschaft des neuen Jahres.

Verabschiede dich nun von unserer Gruppe. Das heilige Feuer, an dem wir letzten Monat gearbeitet haben, brennt stark. Dieses Feuer ist immer hier an diesem heiligen Ort. Wir können es jederzeit besuchen, um Glaubenssätze oder Verwundungen frei zu setzen und sie zu transformieren. Wir können dem Feuer auch unsere Träume und Segenswünsche bringen. Das Feuer wird sie in die liebenden Arme des Universums tragen. Sag´ auf Wiedersehen und danke den Elementen und den helfenden Geistern. Teile den helfenden Geistern mit, dass unsere Arbeit für heute getan ist.

Gehe den Weg zurück, den du gekommen bist in den Raum, in dem du dich nun befindest.

Öffne deine Augen und verbinde deine tiefe Verbindung mit der Erde. Nimm ein paar tiefe und erdende Atemzüge. Du bist nun ganz zurück im Glanz und mit den Segenswünschen unseres Kreises.

Am 24. Januar ist Vollmond. Zu jedem Vollmond weben wir das wunderschöne und strahlende Netz des Lichts auf der Erde und durch die Erde hindurch. Führt eure vorbereitenden Praktiken durch und verbindet euch mit unserem Kreis in einem transfiguriertem Zustand. Lasst unser Licht fließen und scheinen. Stellt euch Bänder aus Licht in Regenbogenfarben vor, das unseren großartigen Planeten erleuchtet und alles Leben segnet.

Wenn du ein neuer Leser der Transmutationsnachrichten bist, lies´ bitte den Artikel “Creating A Human Web of Light” auf der Homepage dieser Seite.

Die wahren SchamanInnen schrecken nie vor einer Herausforderung zurück. Lasst uns das neue Jahr in dem Wissen begrüßen, dass wir vollkommen an den Veränderungen, die vor uns liegen, teilhaben. Wir müssen stark und präsent bei unserer Arbeit sein. Wir müssen Maßnahmen ergreifen und zusammenhalten in Einheit und Liebe. Wir ruhen uns aus und feiern, wenn die Gewässer ruhig sind. Und wir arbeiten hart zusammen als Gemeinschaft, wenn die Gewässer stürmisch sind.

Frohes neues Jahr!

Transmutation News – December 2015 – German

Transmutationsnachrichten Dezember 2015

Obwohl die Zeit nicht linear verläuft, ist es ganz natürlich für uns, am Ende des Jahres einer inneren Stimme zu folgen und das Jahr Revue passieren zu lassen. In Wirklichkeit endet das Jahr nicht. Aber ebenso wie am Ende der Jahreszeiten beginnen wir eine neue Zeit in unserem Leben.

Auf dem Planeten ist viel passiert in 2015. Ich weiß, dass wir alle beunruhigt sind über die Gegenwart und die Zukunft unseres Planeten.

Genau deswegen haben wir uns alle verpflichtet, zu dienen. Terrorismus und Klimawechsel steigen an. Die Terroranschläge im November in Paris zeigen, dass die Menschen vergessen haben, wie wertvoll das Leben ist. Der Terrorismus auf der ganzen Welt wird mehr. Die Medien berichten nicht über alle tragischen Geschichten. Das Fehlen des Respekts fürs Leben ist für uns alle herzzerbrechend. Manchmal ist es einfach, Befürchtungen und Hoffnungslosigkeit Raum zu gehen. Dennoch, gerade in diesen Zeiten ist es wesentlich, fokussiert bei unserer spirituellen Arbeit zu bleiben und den Raum für alle zu halten. Der Aufbau einer unsichtbaren, substanziellen Welt muss geschehen, bevor Veränderungen im Außen in Erscheinung treten.

Am 31. Oktober diesen Jahres feierte ich mein 35. schamanisches Jubiläum. Seit 35 Jahren praktiziere ich das schamanische Reisen. Und obwohl ich seit meiner Kindheit mit klugen Geistern gearbeitet habe, traf ich ganz formell meinen geistigen Lehrer und andere helfende Geister während meiner ersten schamanischen Reise. Sie haben mir tatsächlich das Licht gezeigt auf meinem spirituellen Weg durchs Leben.

Dies ist auch das 16. Jahr, in dem ich die monatlichen Transmutationsnachrichten schreibe. Ich habe schon oft darüber geschrieben, dass das Tarot mich mit einer spirituellen Landkarte versorgt hat, die mich während meines Leben als Erwachsene unterstützt. Im Tarot wird die Karte mit der Nummer 16 mit dem Turm assoziiert. Das ist die Karte der Zerstückelung. Sie markiert den Zerfall alter Strukturen, sodass sich neue Formen bilden können.

In meinem Leben stehe ich im Jahr des Todes / der Wiedergeburt. Ich wurde gebeten, mir anzusehen, was ich gehen lassen kann von der, die ich bis jetzt gewesen bin, um die zu finden, deren neue Identität in einem neuen Lebenszyklus im Werden begriffen ist.

Ich bin meinen helfenden Geistern und allem, was ich in Heilung für Mutter Erde und Walking in Light: The Everyday Empowerment of Shamanic Life (noch nicht in deutsch erschienen, Anmerkung der Übersetzerin) geschrieben habe, sehr dankbar. Alles, was ich schrieb, war meine kontinuierliche Straßenkarte durch Territorien meiner inneren und äußeren Landschaften, die ich nie zuvor erfahren hatte.

Alles, was ich in diesen beiden Büchern geschrieben habe, war auch Thema der Transmutationsnachrichten der letzten 16 Jahre.

Ich habe den Eindruck, dass dieses Jahr einen Zyklus der TMN hinsichtlich ihres Formats abrundet. Ich habe euch die Werkzeuge an die Hand gegeben, die mir gezeigt wurden, um aus dem alten Traum zu erwachen und einen neuen Traum zu träumen. Jetzt liegt es an euch, das, was ich über die Jahre mit euch geteilt habe, zu eurer eigenen Arbeit zu machen und es zu leben.

Die Wahrheit ist, dass wir Menschen die Naturgesetze gebrochen haben. Wir haben die Möglichkeit, die Dinge umzukehren. Wir leben auf einem Planeten, der Milliarden Jahre alt ist. Die Erde weiß, wie sie sich von dem Schaden heilen kann, der ihr von Menschen zugefügt wurde.

Aber können die Menschen sich von all dem Schaden erholen? Ich glaube, ja, wir können. Aber wir müssen aufwachen aus dem dummen, kollektiven Traum, der die Art und Weise bestimmt, wie wir auf der Erde leben. Im Moment habe ich den Eindruck, ich habe euch das mitgeteilt, was ich zu diesem Traum zu sagen habe. Sollten sich neue Erkenntnisse ergeben, werde ich sie euch mitteilen. Ich habe lange genug in einer Schleife geschrieben und das gleiche Material immer wieder neu aufbereitet.

Ich habe darüber nachgedacht, ob es an der Zeit ist, die monatliche Kolumne zu beenden. Aber ich habe mich dazu entschlossen, weiter zu schreiben, da ich eine Stimme der Inspiration für euch sein möchte, die euch dabei unterstützt, den Fokus auf die spirituelle Arbeit zu werfen. Am Format der TMN möchte ich arbeiten und es verändern. Ihr habt die Werkzeuge. Entscheidet jetzt, was ihr damit machen möchtet.

Neue Leser der TMN finden alles, was ich seit 2000 geschrieben habe im Archiv. Klickt auf ein Jahr, schließt die Augen und klickt auf einen Monat. Und wie bei einer Divination kann es sein, dass die Kolumne dieses Monats euch genau den richtigen Impuls und die richtigen Werkzeuge gibt, die du zu diesem Zeitpunkt brauchst. Ihr findet dort im Archiv eine Fülle an Informationen.

Meine eigene innere Landschaft verändert sich radikal und ich pflanze einen brandneuen Garten mit neuer Erde und neuen Samen. Daher kann ich noch nichts dazu sagen, wohin und wie sich diese Kolumne entwickeln wird.

Im Moment träume ich davon, die TMN der Durchführung von Zeremonien in der globalen Gemeinschaft zu widmen.

Wenn du deine persönliche Arbeit zu der in der Gemeinschaft hinzufügst, dann entsteht eine Zeremonie. Zusammen bewirken wir eine Veränderung, innen wie außen. Du wirst durch die zeremonielle Arbeit verändert und das kollektive Energiefeld ändert sich auch.

Ich hoffe, dass ich jeden Monat oder vierteljährlich eine Zeremonie veröffentlichen kann.

Ich werde monatlich schreiben, aber vielleicht werde ich die Länge der Kolumnen kürzen. Ich liebe es, zu schreiben und mit euch allen zu kommunizieren. Die virtuelle Gemeinschaft, die wir geschaffen haben, fühlt sich so greifbar an.

Ich möchte die Zeremonien aktuell halten. Wie ihr merkt, findet gerade eine wesentliche Veränderung in meinem Leben statt: Die, die ich werde. Das ist ein sehr tiefgehender Prozess, der mich veranlasst, nur in der Gegenwart zu bleiben und mich dem hinzugeben, was geschieht and wozu ich mich berufen fühle.

Dies ist eine Zeit des Erwachens für uns alle. Wir können nichts Neues beginnen, nicht den neuen Traum leben, bevor wir nicht den alten Traum und die alten Geschichten komplett haben gehen lassen. Ich weiß, dass es in meinem bisherigen Leben meine Geschichten waren, die mich ausmachten. Ich habe ein reichhaltiges, abwechslungsreiches und wildes Leben geführt und ich fühle mich, als ob ich mehrere Leben in diesem einen gelebt habe. Jetzt ist es an der Zeit, meine alten Geschichten ruhen zu lassen und eine neue Geschichte zu kreieren, die zu der passen, die ich heute bin und die ich sein werde.

Wir nähern uns der Wintersonnenwende und dem Ende eines weiteren Jahres. Wir können dies zum Anlass nehmen, unsere alten Geschichten zu reflektieren und loszulassen. Welche neue Identität möchtest du im neuen Jahr 2016 nähren und manifestieren?

Diesen Monat lade ich euch zur Wintersonnenwende dazu ein, damit zu beginnen, unsere zukünftigen Zeremonien vorzubereiten. Lest bitte das, was ich unter Transmutationsnachrichten „Vorbereitungen auf die zeremonielle Arbeit“ unterhalb von „Ein menschliches Netz aus Licht“ hinzugefügt habe. (Die deutsche Übersetzung ist in Arbeit.)

Ich weiß, dass einige von euch Lesern der TMN sehr erfahrene schamanische Reisende” seid. Und ein paar sind interessiert daran, Schamanismus zu praktizieren, haben aber den ersten Schritt noch nicht getan und noch keine Reise gemacht. Im letzteren Fall könnt ihr die Vorbereitungen so durchführen, dass ihr einfach in einen tiefen meditativen Zustand versinkt. Man muss nicht schamanisch reisen, um an unseren Zeremonien teilzunehmen.

Vorerst möchten wir einen Raum in den unsichtbaren Reichen kreieren, in dem wir uns versammeln können, um gemeinsam zeremonielle Arbeit zu leisten. Ihr könnt zu Themen reisen wie, welche Geschenke möchtet ihr mitbringen, mit denen ihr die helfenden Geister und die Geister dieses Ortes ehren könnt. Verbindet euch mit eurem Herzen und denkt darüber nach, welche Geschenke und Gaben ihr unserer Gruppe schenken möchtet, während wir gemeinsam einen heiligen Raum schaffen.

Nachdem ihr eure Vorbereitungen abgeschlossen habt, schließt eure Augen und startet eure Reise in die unsichtbaren Reiche. Kreiere einen Weg aus dem Zimmer heraus, in dem du reist oder meditierst. Vielleicht wandert ihr einen Pfad entlang, der von großen, schönen, starken und gesunden Bäumen gesäumt wird. Die Erde, auf der ihr geht, ist fein und ihr wandert auf reichhaltiger, dunkler Erde. Du fühlst deine Füße, die einen Abdruck auf der Erde hinterlassen. Beim Gehen hört ihr wunderschöne Geräusche in der Natur und nehmt die Düfte, die die Bäume, Pflanzen und die Luft teilen und die uns Leben geben, auf. Wächst das Gras? Welche anderen Naturwesen sind an diesem Ort? Du kannst sogar die Erfahrung machen, die Luft zu schmecken. Beobachte, ob ein Gwässer an diesem Platz ist und ob du Wasser laufen hörst. Fühle die Kraft der Sonne, wenn sie untergeht und die Kraft der Sterne und des Mondes, wenn sie beginnen, ihr wunderschönes Licht scheinen zu lassen.

Fühle deinen Herzschlag beim Gehen und achte auf deine Gefühle. Viele Jahre lang habt ihr in einer virtuellen Realität mit Leuten weltweit gearbeitet. Wir haben uns die Zeit genommen, unsere Herzen zu öffnen und uns gegenseitig zu danken. Gleichzeitig ist es wichtig, sich verbunden zu fühlen mit gleichgesinnten Seelen, die alles ihnen Mögliche tun, anderen und der Erde zu dienen. Wie fühlt sich diese Verbundenheit mit Gleichgesinnten in euren Herzen an? Wie möchtest du deine Liebe, deine Dankbarkeit und deinen Respekt ausdrücken gegenüber jedem einzelnen von uns und den helfenden Geistern, die mit uns zusammenarbeiten, wenn wir die zeremonielle Arbeit durchführen.

Geh weiter, bis du an eine Lichtung kommst. Benutze deine Vorstellungskraft und sehe, fühle, höre, schmecke, rieche alles, das dich auf dieser Lichtung umgibt. Trete komplett hinaus auf die Lichtung anstelle deine Reise / deine Meditation / deinen Tagtraum zu betrachten, als ob es ein Film sei. Sei jetzt hier. Bedanke dich bei allen helfenden Geistern, mit denen du weiter arbeiten wirst und die jetzt auch zu unserem Kreis gehören.

Beim Betreten der Lichtung triffst du einen Geist, der dich führt und dich auf einer spirituellen Ebene reinigt. Dieser mitfühlende Geist reinigt dich vielleicht mit Rauch oder einer Feder, vielleicht singt er für dich oder berührt dein Haar, vielleicht flüstert er dir eine Nachricht ins Ohr. Öffne dich und sei gewiss, dass dies helfende Geister sind, die dir helfen möchten und die dir die Last der alltäglichen Gedanken und Sorgen nehmen möchten.

Wenn du gereinigt bist, schreite auf die Lichtung. Gehe zum Altar, auf dem du deine Geschenke und Gaben, Gebete beziehungsweise Bitten für dich und andere, alles Leben und die Erde ablegen kannst. Leg deine Opfergaben dorthin in dem Wissen, dass dies ein Platz ist, den du besuchen kannst, wann immer du beten möchtest oder du Trost brauchst.

Nachdem du dein Geschenk übergeben hast, nähere dich dem wunderschönen Feuer, das in der Mitte brennt und um das sich die helfenden Spirits kümmern. Nimm deinen Platz im Kreis ein. Du kannst trommeln, rasseln, singen und / oder tanzen, ganz wie du möchtest. Fühle die positive Energie und Liebe, die hier miteinander geteilt wird. Schaue dich im Kreis um, schaue in die Augen der anderen in unserer Gemeinschaft.

Lasst uns einander willkommen heißen und lächeln und uns begrüßen, indem wir die Liebe, die von unseren Herzen ausgestrahlt wird, teilen. Fühle die Füße auf der Erde, öffne all deine Sinne. Wähle eine Art der Kommunikation aus, die für dich stimmt, sprich oder sende strahlende Gedanken. Lasst uns unseren Kreis segnen mit Worten, die die Kraft der Liebe, des Friedens, der Dankbarkeit, der Ehrerbietung, des Respekts und guter Wünsche für alle beinhalten.

Rieche den Rauch des Feuers und lausche dem knisternden Geräusch des Feuers. Sieh die Schönheit des Feuers. Das Feuer, das die Schönheit unseres Herzens sieht und nicht die unserer Gedanken. Fühle dich hinein ins Feuer und achte auf Botschaften, die dir das Feuer mitteilen möchte.

Lasst uns allen eine glückliche Sonnenwende wünschen und unseren Abschied vorbereiten. Wir haben damit begonnen, einen Platz für unsere Zeremonien zu kreieren. Verabschiede dich von der Gruppe, dem Feuer, allen Elementen und den helfenden Spirits. Teile den helfenden Spirits mit, dass unsere Arbeit für heute getan ist.

Gehe den Weg zurück, den du gekommen bist und kehre zurück in das Zimmer, in dem du dich gerade befindest. Öffne deine Augen und fühle deine Wurzeln, die tief in die Erde wachsen. Nimm ein paar tiefe, erdende Atemzüge. Du bist nun zurück. Du bist vollständig zurück und genießt den Segen unseres Kreises.

Willkommen zurück! Unsere zeremonielle Arbeit hat begonnen und wird ebenso fortgeführt wie wir ein liebendes kollektives Energiefeld schaffen, in dem wir unsere Arbeit zusammen fortführen.

Lasst uns am 25. Dezember unsere Herzen verbinden und sicher stellen, dass wir unsere Vorbereitungen treffen, sodass wir an einen aufrichtigen Raum des Spirits, also des Geistes gelangen. Zu diesem wichtigen Zeitpunkt der Veränderung auf dem Planeten müssen wir das Licht der Erde nähren. Wir zeigen Dankbarkeit für unser Leben und die Möglichkeit auf diesem wunderschönen Planeten Erde zu leben.

Fühle wie dein Licht strahlt und sich mit dem Licht der anderen vereint im Netz des Lichts. Lasst uns gemeinsam unser Licht scheinen auf der wunderschönen Erde und um sie herum.

Wenn du auf Transmutation News klickst, findest du die vollständige Anleitung für Ein menschliches Netz aus Liebe. Wir arbeiten weiter an dieser kraftvollen Zeremonie und scheinen Licht auf der Erde und um sie herum.

Denkt daran, dass ich den neuen Punkt hinzugefügt habe “Preparing for Ceremonial Work”. Ich habe immer wieder wiederholt, dass ihr euch Zeit nehmen müsst, euch von der alltäglichen Wirklichkeit in die nicht-alltägliche Wirklichkeit zu bewegen. Wenn ihr das nicht macht, dann wird eure Zeremonien keine Kraft haben. Ihr werdet keine Magie erzeugen, wenn ihr nicht den Bewusstseinszustand wechselt.

Am Ende jeden Jahres ehre ich gerne diejenigen, die helfen, die Transmutationsnachrichten in unserer globalen Gemeinschaft zu verbreiten. Lasst uns unsere Herzen öffnen und Sylvia Edwards unsere Liebe und unsere Dankbarkeit senden. Sie ist die Webmasterin von www.sandraingerman.com und hilft mir in unbeschreiblicher Weise.

Danke auch unseren wunderbaren Übersetzern, denen wir hiermit unsere Segenswünsche schicken

Lena Anderheim, Schwedisch

Katalin Abrudan, Ungarisch

Fabio Braga, Brasilianisches Portugiesisch

Nello Ceccon, Italienisch

Eleni Evangelinou und Rallou Gromitsari, Griechisch

Ines Fermoso, Spanisch

Sofia Frazoa, Portugiesisch

Els de Graaff-van Meeteren und Sandra Koning, Niederländisch

Annie Idrissi, Französisch

Miriam Kisssova und Jan Lenc, Slovakisch

Irina Osechinskaya, Russisch

Eva Ruprechtsberger, Deutsch. Eva hat die TMN jahrelang übersetzt. Jetzt ist es an der Zeit, dass sie jemand anders übersetzen lässt. Ab diesem Monat haben sich Astrid Johnen und Barbara Gramlich großzügigerweise bereit erklärt, die Übersetzung der TMN ins Deutsche zu übernehmen. Wir schicken Ihnen Segenswünsche in Fülle für ihr großzügiges Angebot.

Tea Thum, Finnisch

Simin Uysal, Türkisch

Dieses Jahr haben mehrere Übersetzer aufgehört zu übersetzen. Es ist jeden Monat viel Arbeit. Wir danken allen Übersetzern in der Vergangenheit, in der Gegenwart und in der Zukunft dafür, dass sie die TMN für eine so große, weltweite Gemeinschaft zugänglich machen.

Am 21. Dezember beginnt in der nördlichen Hemisphäre der Winter und in der südlichen Hemisphäre der Sommer. Wir verbinden unsere Herzen in einer globalen Gemeinschaft und wünschen allen eine glückliche und friedvolle Sonnenwende!

Transmutation News – November 2015 – German

Transmutation News November 2015

Ich bin soeben von zwei wunderbaren Seminaren, die ich in Joshua Tree/ Kalifornien gehalten habe, zurückgekehrt. Es ist immer wieder grandios, wenn man sich in der Wüste aufhält, die Kraft der Stille spürt und Bäume, Pflanzen und Tiere betrachtet, die die erstaunliche Fähigkeit haben, sich unter extremen Bedingungen zu entwickeln.

Nach wie vor beschäftigt mich, worüber ich vergangenen Monat geschrieben habe, und mir fehlen die Worte, um mich in diesem Monat einem neuen Thema zuzuwenden. Ich glaube, nach den tiefen Gedanken, die ich vergangen Monat niedergeschrieben habe, und den vielen Worten, die ich in den zwei Wochen geredet habe, sind Reflexion und Stille angebracht. Das ist für uns alle, die wir auf dem geistigen Pfad unterwegs sind, ratsam.

Ich habe schon öfter darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, spirituelle Praktiken auf sich wirken zu lassen und damit zu verschmelzen. Eine der Übungen, die ich in Joshua Tree gelehrt habe, hieß „Medizin für die Erde und Heilung mit geistigem Licht“. Wenn ich anderen dieses kraftvolle Ritual nahe bringen kann, erfüllt mich das mit Freude, Hoffnung und Inspiration. Mir ist aufgefallen, dass manche Teilnehmer diesen Kurs aus vielen Gründen mehrmals absolviert haben. Einige haben mir assistiert, andere wollten die spirituellen Praktiken und Zeremonien vertiefen, sodass sie etwas mehr Erfahrung haben, wenn sie später mit ihren Mitmenschen arbeiten, und einige wollen einfach diese Energie noch einmal spüren.

Von jenen, die den Kurs ein zweites Mal absolviert haben, habe ich die Rückmeldung erhalten, dass sie tiefer eingedrungen sind. Manche Teilnehmer fragten mich, ob ich diese Reise schon einmal gelehrt hätte, so neu kam sie ihnen vor. Ich hatte jedoch nichts an diesem Lehrgang geändert, obwohl ich natürlich die Anweisungen anders formuliere, wenn mir treffendere Worte einfallen, um die Übungen, die wir machen, anzuleiten. Teilnehmer, die den Kurs wiederholten, gewannen mehr Verständnis und drangen tiefer in ihre innere Welt vor. Deshalb habe ich Euch ermuntert, Übungen, spirituelle Praktiken und Zeremonien, die ich im Laufe der Jahre gelehrt habe habe, zu wiederholen. Denn der Schatz an Erfahrungen und die Tiefe der Erfahrungen werden sich erst erschließen, wenn Ihr mit Eurer Arbeit eins werdet. Wenn Ihr immer nur voranschreitet, ohne die Praxis zu vertiefen, bleibt Ihr an der Oberfläche. Wenn wir in die Tiefe gehen und die Samen gießen, die wir im Lauf der Zeit gesetzt haben, wird vieles möglich.

In einer Reise, die ich für die Kolumne dieses Monats unternommen habe, wurde mir gesagt, ich solle Euch nahe legen, auf einen Berggipfel oder auf einen Hügel zu reisen (oder Euch in der Meditation oder in der Vorstellung dorthin zu begeben), von wo aus Ihr auf die Landschaft hinunterschauen und Euren Geist öffnen könnt, um nach-zudenken und zu träumen.

Wenn Ihr Euren Blick in die Ferne schweifen lässt, spürt die Brise oder den Wind in Eurem Gesicht! Atmet den Duft der frischen Luft ein! Spürt, wie Euch die Luft die Botschaft der Liebe und der Inspiration zuträgt! Spürt Euren Körper, der da auf der Erde sitzt, spürt die Erde! Betrachtet die Schönheit der Landschaft, die sich vor Euch ausstreckt! Schmeckt die Luft!

Wenn Ihr dasitzt, vergegenwärtigt Euch, wie Ihr mit der Arbeit eins werdet! Ich weiß, einige von Euch sind zur Leserschaft der Transmutation News hinzuge-kommen. Einige sind langjährige Leser dieser Kolumne, die sich mit der kollektiven Energie der auf der ganzen Erde verstreuten Gemeinschaft, die wir nunmehr bilden, verbinden möchten. Stellt Euch vor, dass Tausende diese Kolumne lesen und ihre Arbeit auf ihre ganz persönliche Weise machen. Denn die wahre Kraft der spirituellen Praktiken besteht darin, sie zu ändern und sie sich anzueignen. Fühlt die Freude in Euren Herzen für die Unterstützung und die Kraft, die uns allen zu Teil wird, wenn wir für die Erde und das Netz des Lebens tätig sind.

Wenn Du die Schönheit betrachtest, die Dich umgibt, spürst Du Dankbarkeit für Deinen Körper, Deinen Geist und Deine Gefühle, und dass Du die Möglichkeit hast, das Leben auf dieser wunderbaren Erde mit all Deinen Sinnen zu erfahren. Ja, es gibt Herausforderungen, vor denen wir alle stehen. Wenn wir uns aber in Freude und Liebe und zusammentun und einander beistehen, dann begeben wir uns auf einen andern Weg. Jetzt, in einem Stadium des Übergangs und der Veränderung, habt Ihr die Möglichkeit, einen anderen Weg einzuschlagen. In früheren Zeiten und in traditionellen Kulturen waren die sichtbare und die unsichtbare Welt miteinander verwoben. Es ist Zeit, den Vorhang zu lüften und wieder ein spirituelles Leben zu führen, voller Magie und Schönheit.

Als Gemeinschaft sind wir angehalten, ein spirituelle Leben zu führen und dem geistigen Weg zu folgen.

Hier sind Samen, die ich Euch angeboten habe. Es liegt an Euch, sie durch Absicht, Wiederholung und Anwendung zu nähren und ihr Wachstum zu fördern.

Jeden Tag sollt Ihr die Energie, die hinter Euren Gedanken und Worten steckt, so umgestalten und verwandeln, dass Ihr Euch, Eure Mitmenschen und alle, die vom Netz des Lebens gehalten werden, mit Liebe und Licht versorgt. Vergesst nicht, zwischen dem Ausdruck eines Gefühls und der Energie, die hinter dem Gefühl steckt, zu unter-scheiden!

Die Worte, die Ihr verwendet, sollen Euch und andere segnen.

Fasst Eure Gedanken und Tagträume in andere Worte, wenn sie nicht zum gewünschten Resultat führen!

Arbeitet weiter an Euren Träumen, indem Ihr mit all Euren Sinnen die Welt, in der Ihr leben wollt und die Ihr für die Erde ersehnt, erträumt! Lebt diesen Traum!

Konzentriert Euch auf Eure Praxis und kümmert Euch nicht um das Resultat!

Arbeitet daran, Euren Körper gesund und kräftig zu erhalten, arbeitet an Euren Gefühlen, damit Ihr zu einem Gefäß werdet, das höhere Frequenzen an Liebe und Licht aufnehmen kann!

Bleibt mit der Natur, ihren Zyklen und ihren Elementen Erde, Luft, Wasser und Feuer verbunden!

Beobachtet weiterhin die Omen und Zeichen, die Euch tagtäglich offenbart werden und an denen Ihr Euch orientieren könnt!

Bedankt Euch jeden Tag für Euer Leben, für die Erde, die Luft, das Wasser und die Sonne, die Euch und jedes Leben erhalten, und für die helfenden Geister, die Euch leiten. Findet heraus, wie Ihr Rituale der Dankbarkeit in den Alltag integrieren könnt! Und öffnet Eure Herzen, um für alles dankbar zu sein, was das Leben an Euch heranträgt!

Vergesst nicht auf diese Wahrheit: Ihr seid göttliches Licht! Haltet an Eurem Wandlungsritual fest, um das göttliche Licht aufzunehmen und über die Erde auszustrahlen!

Schickt anderen Menschen Kraft! Nehmt andere im göttlichen Licht und in ihrer Vollkommenheit wahr! Verschont andere mit Eurem Mitleid, wenn sie gerade schwierige Zeiten durchmachen! Habt Mitgefühl, aber kein Mitleid!

Seht die Schönheit in allen Dingen! Unsere Wahrnehmung schafft unsere Wirk-lichkeit.

Hört nicht auf, eine reiche und blühende innere Landschaft zu kultivieren!

Trennt Euer geistiges Leben nicht vom Alltag! Werdet eins mit der Arbeit!

Nützt jeden Tag, indem Ihr dem schamanischen Weg folgt!

Im November feiern die Menschen in den Vereinigten Staaten Erntedank. Um diese natürliche gegenseitige Abhängigkeit zu erleben, muss man jeden Tag Erntedank feiern. Wir müssen uns jeden Morgen, wenn wir aufwachen und den Tag beginnen, für unser Dasein bedanken. Und dann müssen wir unsere Herzen weit öffnen und im Bewusstsein der Wertschätzung für das Netz des Lebens aufzählen, wofür wir uns bedanken. Wenn ich aufwache, bedanke ich mich immer beim Geist des Ortes, an dem ich lebe, bei den helfenden Ahnen des Landes und bei meinen Ahnen für das Leben, das sie mir gegeben haben. Ich richte meinen Dank sodann an die Erde, die Luft, das Wasser und das Feuer sowie an die Sonne, die uns mit allem versorgt, was wir für unsere Entwicklung brauchen. Ich ehre alle Naturwesen, die in den Elementen leben. Und ich ehre die verborgenen Wesen, die mit uns die Erde hüten. Stellt Euch vor, was passieren würde, wenn das jeder auf der Welt tagtäglich machte! Stellt Euch vor, wie sich das Leben auf dieser Welt änderte!

Wenn sich in diesem Monat eine derart große Gemeinschaft darauf konzentriert, Dankbarkeit auszudrücken, können wir die Macht der Liebe und des Lichts verstärken.

Das können wir bei der Vollmond-Zeremonie für Schaffung eines Menschen aus Licht einbringen. Am 25. November haben wir Vollmond. Schaffen wir eine Energie der Liebe und des Lichts, die eine mit Leben erfüllte Wirklichkeit hervorbringt, die vom Traum einer neuen Erde und allen Lebens inspiriert ist. Schicken wir gemeinsam unser Licht, unsere Liebe und Dankbarkeit aus! Verströmen wir das Licht in uns und über die ganze Erde!

Alle neuen Leser der Transmutation News verweise ich auf den Artikel „Creating A Human Web of Light“ auf meiner Homepage.

Ich empfinde tiefe Dankbarkeit für alle, die an diesem neuen Traum des Lebens mitarbeiten. Danke!

Ankündigungen (nicht übersetzt)

Transmutation News – October 2015 – German

Transmutation News Oktober 2015

Über viele Jahre habe ich nun schon darüber geschrieben, wie wir die Welle extremer Veränderungen reiten können, die wir auf unserem Planeten wahrnehmen. Ich habe immer wieder die Veränderungen benannt, die wir auf allen Ebenen wahrnehmen. Und ich habe auch immer wieder über spirituelle Techniken aus alter zeit geschrieben, die seit Anbeginn der Zeit dazu eingesetzt wurden, in die spirituelle Welt einzutauchen um Heilung Transformation und Wandel des gegenwärtigen Traumes herbei zu führen.

Da wir einen Anstieg an Gewalt, Umweltkatastrophen, Klimawandel, wirtschaftlichen Herausforderungen, einen Anstieg an persönlichen und gesundheitlichen Herausforderungen wahrnehmen, kann ich mir vorstellen, wie sich die Achterbahnfahrt anfühlt, der man ausgesetzt ist.

Ich bin sicher, dass es Tage gibt, an denen manche fühlen, dass es nun zu weit gegangen ist, sowohl auf dem Planeten, als auch im eigenen Leben, und ein Gefühl von Hoffnungslosigkeit uns von spiritueller Arbeit  abhält. Und dann gibt es auch sicher Tage, an denen du aufwachst und du dem Universum und jenen Kräften gegenüber klar feststellen kannst, dass du nicht aufgeben wirst, dass du ein Feuer in dir brennen spürst, die Praktiken fortzusetzen, um ein unsichtbares Fundament zu bauen, das Wandel auf der physischen Ebene kreiert.

Das alles ist Teil der Achterbahn des Lebens. Ich weiss dass ich in meinem eigenen Leben einigen starken Übergängen gegenüber stehe. Da gibt es Tage an denen ich einfach nur aufgeben möchte.  Aufgeben aber ist für keine/n von uns wirklich eine Option. Nur das Aufgeben dessen, von dem unser Ego denkt es sollte so und so sein, das ist wichtig. Denn wir müssen uns dem Spirit hingeben, und auch der Natur.

Unser eigener Spirit trägt uns durch alle Übergangszeiten, in denen wir keine Hoffnung spüren, und keine äusserliche Wirkung unserer spirituellen Praktiken wahrnehmen können. Und wir sind Teil der Natur und die Natur hat ihren eigenen Fluss und ihre Intelligenz im Kreislauf von Tod und Wiedergeburt.

Ich merke in meinem eigenen Leben, dass es wichtig ist anzuerkennen, wie ich mich auf einer ganz menschlichen Ebene fühle, ob ich nun persönliche Herausforderungen oder Zerstörung um mich herum wahrnehme, die mein Herz zerreisst. Zur selben Zeit wache ich jeden Tag auf und bin präsent, ergebe mich der Intelligenz der Natur und meinem inneren göttlichen Licht.

Und doch weiss ich, ich werde in die untere Welt gerufen zu einem Ort einer neuen schamanischen Initiation. Ich werde heimgerufen zur Dunklen Mutter. Es ist Zeit für mich, meine innere Arbeit zu machen, während ich mich ergebe, Vertrauen habe, geduldig bin in dem Prozess der Umwandlung von Blei zu Gold.

Warum sehen wir den Wandel nicht der aus so viel spiritueller Arbeit entsteht, die wir persönlich und als Teil des Kollektivs praktizieren? Tja, da geschieht viel Gutes. Täglich hören wir in unseren Gemeinschaften wundersame Heilungen oder Veränderungen, die einzelnen, in Familien, in einer gruppe oder m Großen geschehen sind. Ich setze damit fort, wundersame Geschichte von Menschen zu sammeln, die die Transfiguration praktizieren. Aber trotzdem mag die Veränderung nicht dir oder in jenen Bereichen auftreten, in denen du dich gerufen fühlst zu arbeiten.

Viele beginnen sich zu wundern, warum die Wunder nicht uns persönlich oder dem Land, der Stadt, dem Land in dem wir leben, begegnen.

Dafür gibt es keine Antwort. In der spirituellen Welt gibt es nur Einheit und Licht und wir können im Göttlichen ausruhen. In der Welt der Form gibt es Dunkelheit und Licht. Und die Dunkelheit fordert uns dazu auf, tiefer in die Tiefen der Unteren Welt zu tauchen, in die Initiationen, die Schmerz Ängste und Verlust bedeuten, wenn wir jene Teile von uns loslassen die uns daran hindern, dass spirituelles Licht durch uns scheint.

Wie ich in meinem Buch Walking in Light: The Everyday Empowerment of Shamanic Life beschreibe, bringt dieser Prozess Auflösung, Erleuchtung, Erinnerung, Rekonstruktion und wieder neu Auftauchen. (disintegration, illumination, remembering, reconstruction, re-emergence)

Die Reise des zu Initiierenden, der in die dunklen Bereich der Unteren Welt gerufen wird, ist das Herzstück vieler bedeutender transformierender Mythen, Legenden und Geschichten alten Zeiten in denen jemand den Weg der Zerstückelung und Auflösung gehen muss, um wieder im Licht des Lebens aufzutauchen.

In unserer Kultur haben wir wirklich keine Modelle, mit denen die initiatorischen Übergangsriten verstanden werden und die Heldin / der Held willkommen geheissen werden nach ihrer Reise. Und das brauchen wir derzeit wirklich um Menschen zu helfen, alle Veränderungen zu integrieren die in den tiefen Zeiten der Krise und der Krankheit auftauchen.

Du beginnst dich zu fragen, ob das alles ein Traum ist, und warum sich dieser Traum nicht verändert, wo wir doch unsere Arbeit machen, um eine neue Realität aus dem Unsichtbaren in das Sichtbare zu weben?  Ich hingegen glaube wirklich, dass der Todesprozess noch nicht vollendet ist und so das Auftreten des Neuen noch nicht geboren werden kann. Aber bis in meine Zellen und mein Herz hinein weiss ich zutiefst, dass wir ein starkes Fundament und ein Gewebe der Realität bauen, das Schönheit und Gesundheit in unser Leben und auf unseren Planeten zurück bringen wird.

Ein unglaubliches Ausmass an Hingabe, Glaube und Durchhaltevermögen sind nun gefordert.

Wenn du zu den Menschen zählst, die sich dabei ertappen, die Hoffnung zu verlieren, anerkenne was du auf der Persönlichkeits-Ebene fühlst. Erlaube dir darum zu trauern, was du verloren hast. Aber erwache trotzdem jeden Tag und danke für dein Leben, die Erde, die Luft, das Wasser, das Feuer (der Sonne) die das Leben nähren, für alle die wunderschönen Naturwesen, mit denen wir die Erde teilen, und die helfenden Spirits, die auf den unsichtbaren Ebenen arbeiten.

Ich habe in den Kolumnen der Transmutation News und in meinen Büchern so viele Praktiken gelehrt. Die Praktiken die ich mit euch teile sind einfach. Wenn du nur eine einfache Praxis herauspickst und diese jeden Tag machst, die deine Worte, Gedanken und Tagträume transformiert, von einem Gefühl des Verlierens zu einem Gefühl der Inspiration, dann ist das viel. Nur eine Praxis pro Tag wird dir helfen dich zu erheben und dich mit so vielen tausenden zu verbinden, die damit hartnäckig weitermachen, die Veränderung zu erträumen.

Und wenn du persönlich gerade von einer Lebensphase betroffen bist, die Schmerz und Leiden  als einen Weg des Wachstums und der Transformation aufwirft, nimm dir etwas Zeit für dich selbst und erforsche deinen inneren Raum oder sei einfach nur darin. Versuch nicht Wandel zu erzwingen.

Aber du wirst dich gestärkt fühlen, nur dadurch dass du nach innen gehst und mit deiner eigenen wahren Natur bist, deinem göttlichen Licht und der Vollkommenheit.  Denn du bist viel mehr als die äußeren Umstände, die dich beeinflussen. Du bist ein Wesen aus göttlichem Licht das auch ein menschliches Abenteuer erlebt, und Situationen erlebt, die zu Wachstum führen.

Im August habe ich auf der Konferenz „the Subtle Activism Summit“ (subtiler Aktivismus)  des Shift Network gesprochen: Ich wollte mit euch teilen, was ich zur Eröffnung gesagt habe, in der Hoffnung euch Inspiration für euer Leben und eure Arbeit zu bringen.

Irgendwo gab es vor 20 Jahren eine Vorhersage, die ein heftiges Erdbeben in Südkalifornien ankündigte. Ich lebte damals in Santa Fe und hörte von Menschen, die keine Flüge von Los Angeles aus bekamen, da so viele Menschen aus der Gegend flüchten wollten.

In einer lokalen Tageszeitung in Santa Fe gab es einen sehr kurzen Artikel darüber, dass eine Gruppe Tibetischer Mönche nach Los Angeles geflogen waren um dort einen Platz auszuwählen um zu beten. Als sie darüber befragt wurden, warum sie nach Los Angeles gekommen waren während andere versuchten zu fliehen, sagten sie: in Zeiten der Herausforderung gehen wir nicht aus der betroffenen Gegend, wir versammeln uns in der Gemeinschaft um zu beten und bringen Stärke in das Land, und versuchen, das Ergebnis zu verändern.

Das hat mich immer geprägt. Denn wir begegnen so vielen Herausforderungen im Moment. Und es ist so wichtig dass wir uns versammeln und unsere Energie gemeinsam bündeln um Veränderung und Transformation zu kreieren. Und zur selben Zeit müssen wir unsere Egoarbeit machen und uns dem Ergebnis hingeben. Aber es sind auch alltägliche Handlungen notwendig die verhindern, dass solche Herausforderungen zukünftig entstehen.

So verbinden und integrieren wir das Spirituelle, Emotional/mentale und das Physische miteinander.

Menschen haben immer schon in Gemeinschaften gelebt. Und das hat einen Sinn für Verantwortung der Mitglieder einer Gemeinschaft geschaffen, Handlungen zu setzen, sich gut zu benehmen, einen Lebensweg einzuschlagen, der die Gesundheit der Gemeinschaft fördert, der Erde, des Landes auf dem wir leben und eine gesundheitsfördernde Haltung.

Wie sich aber die Gesellschaft entwickelt hat, sind Menschen sehr isoliert. Menschen sehnen sich nach Gemeinschaft, du siehst wie viele Workshops und Konferenzen besuchen um einen Zugehörigkeit zu einer größeren Gemeinschaft zu spüren- etwas Größeres als die isolierte Welt in der sie leben.

Gleichzeitig, wenn wir uns in der Gemeinschaft verbinden, müssen wir tiefer in das eigene Innere hineinreichen, um die große Gemeinschaft schätzen zu können und in einer angemessenen Weise ihre Stärke und Gesundheit zu stärken.

Von tausenden Jahren der schamanischen Praxis wissen wir, dass wenn wir unser eigenes in der Gemeinschaft mit anderen Menschen einbringen, die sich in Gedanken, Tagträumen und spirituellen Gebeten versammeln, entsteht exponentielle heilende Veränderung.

Vollmond ist am 27. Oktober. Lasst uns unsere spirituellen Energien bündeln, und uns erfüllen mit bedingungsloser Liebe für die Erde und alles Leben. Spüre und fühle dein eigenes spirituelles Licht, wie es dich erfüllt,  und lass es ausstrahlen während wir gemeinsam unser göttliches Licht in und um die Erde herum weben.

Neue LeserInnen der Transmutation News lesen bitte als Anleitung zu unserer Vollmonszeremonie: Web of light deutsch
https://www.sandraingerman.com/weboflightdeutsch.html

Lasst uns die Wellen der Veränderung reiten, wissend, dass wir persönliche spirituelle  Stärke haben die uns durchträgt, ebenso die Unterstützung und die Liebe der mitfühlenden Spirits in den unsichtbaren Ebenen.

Transmutation News – September 2015 – German

Transmutationsnachrichten September 2015

Im Frühjahr veröffentlichte ich ein Foto wie ich auf meinem Blueberry Computer arbeite. 

Es zeigt mich beim Schreiben meines Buches „Walking in Light“ und ich trage die Schimütze meines Vaters und Handschuhe ohne Fingerspitzen. Seit 2000 war Blueberry mein Partner beim Schreiben. Ich schrieb auf diesem Computer 6 Bücher, zahllose Artikel, Kapitel für Bücher anderer Autoren und viele Jahre lang die Beiträge für die Transmutationsnachrichten.

Blueberry und ich begannen unsere Zusammenarbeit am 29. Mai 2000. Durch verschiedene Verbesserungen in der Ausstattung endete das Leben von Blueberry am 29. Juli 2015. Es war eine lange und wundervolle Partnerschaft. Ich bin eine der Personen, die Autos und Computer vermenschlichen. Ihr wisst durch das Lesen meiner monatlichen Kolumnen, dass ich Spaß daran habe, exzentrisch zu sein.

Ich möchte mir Zeit nehmen, Blueberry zu ehren, der mir geholfen hat, einen Reichtum an Informationen mit der ganzen Welt zu teilen.

Seit Jahren schreibe ich darüber, wie wir unser göttliches Licht ohne Anstrengung ausstrahlen können. Ich habe das Bild der Sterne am Nachthimmel verwendet, die nicht versuchen, ihr Licht scheinen zu lassen. Sie überlegen nicht, wohin sie strahlen wollen. Sterne scheinen und strahlen einfach über die ganze Erde. Dasselbe gilt für die Erde. Die Sonne bemüht  sich nicht, Licht und Energie auszustrahlen. Sie scheint einfach. Ich habe euch ermuntert, in euer eigenes inneres Sternen- und Sonnenlicht einzutauchen, um ein Licht in der Welt zu sein.

Auf diese Weise arbeiten wir mit dem weiblichen Prinzip des Seins im Gegensatz zu Tun.

Wenn wir mit dem weiblichen Prinzip des Seins arbeiten, erfahren wie die Stille des Lebens und der Quelle. Das ist auch der Ort, an dem wir erleben,  wie bedingungslose und göttliche Liebe durch uns fließt.

Viele von uns bemühen sich zu sehr beim Geben und Empfangen von Liebe. Auf der rationalen Ebene wissen wir, dass Liebe die höchste Heilkraft ist und wir geboren wurden, Liebe zu geben und zu empfangen. Aber wir können das „Lieben“ zu einem sehr komplizierten Prozess machen, besonders dann, wenn unser Ego beteiligt ist.

Denke an das Fließen des Ozeans. Die Gezeiten kommen und gehen. Die Wellen kommen an die Küste und ziehen sich wieder zurück. Da gibt es keine Anstrengung. Der Zustand des Fließens ist ein echter Zustand von Sein. So wie die Wellen fließen, fließt die göttliche Liebe. Wir müssen uns nicht so sehr anstrengen, um unsere Liebe mit anderen und der Erde zu teilen. Wir müssen uns nicht so sehr anstrengen, um Liebe zu empfangen. Liebe ist ein natürlicher Zustand des Seins, die mühelos fließt wie die Wellen des Ozeans.

In diesem Monat lade ich euch ein, zu reisen oder zu meditieren, wie es sich anfühlt, den Ozean und seinen Zustand des Seins und natürlichen Fließens zu erfahren. Geht tief in eure innere Welt und fühlt denselben Zustand des Fließens in euch. Legt eure Hände auf euer Herz und vereint euch mit der Kraft der Liebe, lasst sie ein und aus fließen. Nehmt die Liebe in eure Zellen auf, so wie ihr das mit dem göttlichen Licht macht. Lasst die Liebe jede Zelle durchdringen, nehmt die Wellen von bedingungsloser und göttlicher Liebe wahr, wie sie einfließt und ausstrahlt zu anderen und in die Welt.

Am wichtigsten ist es diesen Zustand von Liebe beizubehalten für die Heilung von uns selbst, von anderen, für den Planeten. Die Göttin und die weiblichen Energien erlauben, dass die Wellen von Liebe und Licht einfach fließen. Es gibt keine Anstrengung.

Während du das machst, können verschiedene emotionale Probleme ausgelöst werden. Wenn du Liebe ein und ausfließen lässt so wie deinen Atem, könnten Zeiten auftauchen, in denen du dich nicht geliebt fühltest, oder wo du verletzt warst oder wo du andere verletzt hast. Das ist natürlich. Führe deine Übungen durch wo du ehrst, was du fühlst, während du gleichzeitig die Energien, die geklärt und verwandelt werden müssen, bearbeitest. Als Menschen können wir uns manchmal zerbrechlich fühlen. Aber wenn wir die Kraft der göttlichen Liebe erfahren, können wir uns fallen lassen in eine Stärke, Kraft und einen Seins Zustand in der Welt, den sich die meisten nur vorstellen. Licht und Liebe zu sein ist Teil unserer Evolution. Die Stille des Göttlichen zu erleben und zuzulassen, was aus diesem Zustand ins Fließen kommt,  ist Teil unserer Entwicklung. Wir können mit  höheren Energien arbeiten, die persönliche und kollektive Heilung ermöglichen.

Bleibe diesen Monat auf deine Übungen konzentriert und beobachte, was sich daraus für dich ergibt, und was beginnt, aus dir auszustrahlen.

Vollmond ist am 27. September. Es wird an diesem Tag eine totale Mondfinsternis geben. Der 27. September war der Geburtstag meines Vaters und ich werde an diesem Tag die bedingungslose Liebe, die er mir gab, ehren. Macht eure Vorbereitungsarbeit, um aus euren normalen Gedanken und Sorgen und täglichen Aktivitäten auszusteigen. Beginnt damit, ein paar Minuten tief zu atmen, um an den Ort von Frieden, Stille und Mitte zu gelangen. Reist tief in eure Innere Welt, in die Stille, wo ihr euer inneres Sternen- und Sonnenlicht und das natürliche Fließen der Liebe findet. Stellt euch die Wellen des Ozeans vor, die in euch einfließen und durchfließen und Liebe in die Welt tragen. Lasst uns gemeinsam  als Wellen des Lichts und der Liebe verbinden und ein strahlendes Netz in und durch die Erde weben.

Wenn ihr ein neuer Leser seid,  bitte lest die Anweisungen für unsere Vollmondzeremonie nach unter “Creating A Human Web of Light” 

Herbst- bzw. Frühjahrsbeginn ist am 23. September. Auf der nördlichen Halbkugel fließen wir in den Herbst und auf der südlichen Halbkugel fließen wir in den Frühling.

Als ich eine Reise für eine Zeremonie machte, bekam ich als Antwort zwei Zeremonien abhängig davon, auf welcher Halbkugel ihr lebt. Auf diese Weise werden wir sowohl den Kreislauf von Tod und Loslassen, was uns nicht länger dient, als auch den Prozess von Wiedergeburt und Neubeginn ehren.

Wenn ihr auf der nördlichen Halbkugel lebt, so ist jetzt eine Zeit, der Erde alle Einschränkungen im Bewusstsein und alle alten Wunden, die ihr loslassen wollt, zu übergeben. Die Erde wird das von euch annehmen und das Alte in Kompost verwandeln so wie sie in der Jahreszeit des Herbst die alten Blätter, die die Bäume und Pflanzen loslassen, in Kompost verwandelt. Während dieses Vorgangs des Kompostierens entsteht organisches Material, das die Erde nährt und fruchtbar macht und ihr hilft, gesunde Pflanzen  im Frühjahr entstehen zu lassen.

Nehmt euch Zeit für eine tiefe Meditation. Lasst eure alltäglichen Dinge los. Richtet euren Fokus auf eure spirituelle Praxis,so dass ihr wirklich die unsichtbaren Bereiche betretet, wo Verwandlung möglich ist. Lasst euch tief in euer inneres Wissen sinken. Erlaubt eurer Seele euch zu zeigen, was jetzt in eurem Leben losgelassen werden muss. Betrachtet eure alten Wunden und Bewusstseinszustände, die euch festhalten und nicht erlauben, euch fortzubewegen, um neue Träume und neues Leben für euch selbst und den Planeten zu erschaffen.

Stellt euch vor, zu einem wunderschönen Ort in der Natur zu reisen wo der Boden reich und feucht ist. Riecht die Düfte und fühlt eure Füße, wenn ihr auf der Erde geht. Bemerkt wie frisch die Luft riecht und sich anfühlt. Ihr könnt den Duft auf der Zunge spüren. Schaut euch um und saugt die strahlenden Farben der Naturwesen rund um euch auf.

Findet einen  Baum, der euch anzieht und sitzt eine Weile bei ihm. Während ihr dort sitzt, past euren Atem und Herzschlag dem Baum und der Erde an. Fühlt euer Herz schlagen. Konzentriert euch auf euren Wunsch, das loszulassen, was euch nicht länger dient.

Wenn ihr dazu bereit seid, stellt euch vor, auf dem Boden zu knieen und ein Loch in die Erde zu graben. Ihr könnt das in die Erde blasen, was ihr loslassen wollt. Oder ihr könnt euch vorstellen, Bewusstseinszustände und Wunden, die euch mit der Vergangenheit verbinden, zu begraben.

Dankt der Erde, dass sie annimmt, was kompostiert und verwandelt werden muss in eine reiche Erde, die eine fruchtbare Umgebung erschafft für neue Samen von Hoffnung, Licht und Liebe, die gepflanzt werden.

Wenn ihr fühlt, dass diese Zeremonie abgeschlossen ist, kehrt in den Raum zurück, wo ihr euch befindet und in euren normalen Bewusstseinszustand, wo ihr frei und unbelastet seid.

Ihr könnt diese Zeremonie auch in der Natur durchführen nach der obigen Anleitung.

Während unsere Gemeinschaft auf der nördlichen Halbkugel das Alte loslässt, werden diejenigen auf der südlichen Halbkugel neue Samen von Visionen, die frei sind von vergangenen  Erinnerungen an alte Wunden und einschränkende Glaubenssätze.

Arbeitet so, wie ich es oben beschrieben habe, wo ihr in tiefer Meditation seid und zu einem schönen Platz in der Natur reist, um dort zu arbeiten. Ihr könnt diese Zeremonie auch im Freien an eurem Lieblingsplatz in der Natur durchführen.

Stellt euch die Samen vor, die ihr pflanzen wollt, während ihr den Frühling willkommen heisst. Es ist eine Zeit, wo wir das neue Leben in der Natur aber auch in unserer eigenen inneren Welt begrüßen. Pflanzt die Samen, die ihr nähren und wachsen sehen wollt in eurem inneren Garten.

Wenn ihr fertig seid, dankt der Erde, dass sie eure neuen Samen aufgenommen hat und wachsen lässt, Samen, die Visionen, Gedanken und Tagträume von Hoffnung, Liebe und Licht enthalten.

Kommt zurück, wenn ihr fertig seid.

Wir verbinden uns als globale Gemeinschaft um den Übergang von Tod und Wiedergeburt zu ehren. Sie sind Teil eines Zyklus.

Ich wünsche euch einen erfreulichen Herbst und Frühling.

Transmutation News – August 2015 – German

Transmutationsnachrichten August 2015

Einer der Schwerpunkte der Arbeit über die ich seit Jahren schreibe und unterrichte ist Transfiguration.

Denn wenn wir unser eigenes göttliches Licht und das Licht der Quelle erfahren, begeben wir uns in den Ort von Einheit und Ganzheit. Und wie ihr wisst, sind Licht und Liebe Heilkräfte, die alle Herausforderungen, denen wir ausgesetzt sind, ob physischer, emotionaler oder spiritueller Art, verwandeln können. Das Ausstrahlen von bedingungsloser Liebe und Licht verwandelt den Planeten.

Ich habe euch ermuntert, für eure schamanischen Reisen oder Meditationen alles zu tun, das hilft, bedingungslose Liebe, Einheit und göttliches Licht auf der Ebene der Zellen zu verstehen, so dass ihr nicht nur von der Verstandesebene aus arbeitet. Solange wir diesen Zustand nicht als Teil von uns selbst erfahren, kann die Kraft von Licht und Liebe nicht auf eine Weise durch uns ausstrahlen, die wahre Heilung hervorbringt.

Kürzlich wurde ich auf einer Reise in meinen inneren Garten gebracht. Ich habe euch angeleitet, in die Innere Welt zu reisen und eure innere Landschaft zu erleben und zu kultivieren, so wie ihr das mit einem schönen und gesunden Garten machen würdet. Ich habe euch angeleitet, die Beschaffenheit des Bodens zu prüfen, wie er sich anfühlt und riecht.Ich habe euch ermuntert, sorgsam mit den Samen umzugehen, die ihr durch eure Worte, Gedanken und Tagträume aussät, die dazu führen, dass wir unseren persönlichen und kollektiven Traum in die Wirklichkeit träumen.

In meiner Reise wurde ich angeleitet, mich mit dem Herzschlag der Erde in meinem inneren Garten und mit dem Herzschlag der Erde zu verbinden. Dann forderte mich meine Führerin Isis auf, meine Arbeit zu vertiefen. Sie bestätigte, dass ich durch mein Schreiben und Unterrichten die Menschen einlade, ihren Herzschlag mit dem der Erde zu verbinden.

Aber Isis bemerkte auch, dass es in meinem Leben und bei vielen, die diese Worte hören oder lessen eine Tendenz gibt, das auf einer rationale Ebene zu bedenken. Denn es klingt so gut und heilend sich mit dem Herzschlag der Erde zu verbinden. Dass es zu einer Heilung und Verbindung kommt, muss es zu einer Erfahrung auf der Zellebene kommen und nicht zu einem mentalen Konzept.

Weiters erklärte Isis, dass meine Verbindung mit der Erde auf eine eher oberflächliche Weise geschah.

Sie sagte, dass so wie die Quelle ewig ist, die Erde ein altes Wesen ist.

Man glaubt, dass die Erde ungefähr 4.6 Milliarden Jahre alt ist und das Universum ungefähr 14 Milliarden Jahre alt ist. In meiner Reise belehrte Isis mich, meinen Herzschlag mit dem uranfänglichenHerzschlag der Erde zu verbinden und nicht nur mit dem Herzschlag der Erde, den ich mir in der Gegenwart vorstellte.

Und sie wies weiters darauf hin, dass wir durch die Verbindung mit dem uranfänglichen Herzschlag der Erde tatsächlich unsere Verbindung mit allem im Netz des Lebens erfahren können, das ebenso mit dieser alten Energie und Kraft verbunden ist, die den Wunsch nach Leben und den Willen zu leben ausstrahlt. Wir können uns mit einer Energie verbinden, die so alt und stark ist, dass sie uns mit unserer uranfänglichen Weisheit verbindet, die uns im täglichen Leben führt und durch die herausfordernden Zeiten, in denen wir leben.

Wie ich kürzlich schon erwähnt habe, müssen wir aufhören, Fragen zu stellen und statt dessen einfach zuhören. Denn diese alte, ursprüngliche Kraft vermittelt uns tiefe Weisheiten, wenn wir wählen, zuzuhören.Alles Leben auf der Erde wird von dieser Kraft angeleitet, um zu überleben.

Im August reist in euren inneren Garten und setzt eure Arbeit fort. Wenn ihr ein neuer Leser seid, könnt ihr “Huffington Post Links” anklicken und den Artikel lesen “How to Cultivate a Rich Inner Garden”.

Betrachtet euren inneren Garten und seht, ob ihr den Boden gepflegt habt und welche Samen aus euren Gedanken, Worten und Tagträumen aufgegangen sind.

Wenn ihr einige Zeit dort verbracht habt, legt euch auf den Boden. Erlaubt eurem Herzschlag sich zuerst mit dem gegenwärtigen Herzschlag der Erde, so wie ihr ihn fühlt, zu verbinden. Aber geht noch tiefer.

Drückt eure Absicht und Bitte aus, mit dem ursprünglichen Herzschlag verbunden zu sein, als die Erde entstand.

Wenn du diese Verbindung spürst, erlaube dir,dich mit deinen ursprünglichen Herzschlag zu verbinden, den du bist mit dem Leben vom Anfang der Zeit verbunden.

Fühle diese uralte Qualität des Lebens, wie sie durch dich und die Erde schlägt. Öffne dich und lausche und fühle die tiefe Weisheit, die dir mitgeteilt wird.

Du bist aus der Erde geboren. Du bist verbunden und eins mit einem lebenden atmenden Organismus, der 4.6 Milliarden Jahre alt ist. Wie verändert das deine Ansichten?

Dieser Vorgang ist nicht mit einem Mal erledigt. Das erfordert Übung auf einer regelmäßigen Basis.

Du kannst auch physisch hinausgehen, dich auf die Erde legen und dasselbe tun. Es tut immer gut auf der Erde zu liegen und sich mit ihrem Herzschlag und ihrer Heilkraft zu verbinden. Aber geh über die Gegenwart hinaus und verbinde dich vollständig mit dem uralten, ursprünglichen Herzschlag der Erde.

Bemerke, wie du dich verändert und anders fühlst, wenn du das machst. Achte weiterhin auf die Botschaften, die durch alle deine Sinne durchkommen, um dich in deinem Leben zu führen, so dass du dem Planeten in dieser Zeit dienen kannst.

Vollmond ist am 29. August. Transfiguriere und erfahre die Einheit mit der Quelle und dein göttliches Licht. Du da auch ein Körper bist, verbinde deinen Herzschlag mit dem uranfänglichen Herzschlag der Erde. Lasst uns vereinen in der Liebe für das Leben und bedingungslose Liebe und Licht ausstrahlen durch die Erde, um das Licht auf dem Planeten zu nähren. Macht das, während ihr mit dem Alter der Erde verschmelzt.

Wenn ihr ein neuer Leser seid, bitte lest die Anweisungen für unsere Vollmondzeremonie nach unter “Creating A Human Web of Light”.

Ein Wort zu den “Inspirierenden Geschichten”

Wie die meisten von euch wissen, habe ich letzten Winter die Leser aufgefordert, einige anregende Geschichten mit uns zu teilen, wie die Übungen, die ich in diesen monatlichen Beiträge vorschlage, ihr Leben verändert haben. Jeden Monat habe ich ein oder zwei Geschichten mitgeteilt.

Ich habe noch ein paar Geschichten, die ich den Transmutationsnachrichten beifügen könnte. Einige der Geschichten, die mir die Leute so großzügig zuschickten, sind sehr persönlich und nicht für eine Veröffentlichung geeignet. Einige Geschichten sind lang und brauchen eine Bearbeitung.

Ich versuche mein Arbeitspensum zu reduzieren und will jetzt keine Bearbeitung machen. Vielleicht werde ich in künftigen Beiträgen darauf zurückgreifen.

Ich bin allen sehr dankbar, die mir letzten Winter Geschichten geschickt haben. Ich weiß, dass das Schreiben Zeit brauchte und schätze eure Großzügigkeit.

Transmutation News – July 2015 – German

Transmutationsnachrichten Juli 2015

Ich bin gerade erst von einem wundervollen Abenteuer in Schottland zurückgekehrt. Ich fühle mich so erfüllt von dem Training, das ich dort leitete, von der glänzenden Gruppe, mit der ich dort arbeitete und dem Land.

Die Arbeit in der Gemeinschaft nährt uns. Für mich trifft das zu, egal ob ich mit einer physisch anwesenden Gruppe arbeite oder in den spirituellen Reichen mit Hilfe der Telekonferenz. Ich fühle mich inspiriert, genährt und erfüllt von Hoffnung.

Mein Mann Woods erzählte mir von einem Artikel über die Rückkehr von Männern und Frauen aus dem Krieg, den er gelesen hatte. Für einige dieser Menschen war der schwierigste Teil Ihrer Erfahrung während und nach der Rückkehr, das Verlassen der Gemeinschaft der Soldaten, mit denen sie eine so tiefe Verbindung spürten. Das trägt zu ihrer posttraumatischen Belastungsstörung bei. Der Grad der Gemeinschaft und die Rückkehr zu einem Gefühl des Isoliert Seins verursachen sehr tiefe emotionale Probleme.

Bei all dem, was in der Welt passiert, werden wir dahin gedrängt, Gemeinschaft zu schaffen. Zum Beispiel lokale Gemeinschaften, die nach einem Unglück zusammenkommen und sich gegenseitig helfen, Häuser und Geschäfte wieder aufzubauen. Es sind die Menschen, die in lokalen Gemeinschaften leben, die sich gegenseitig in schwierigen Zeiten unterstützen und helfen können.

Natürlich sollten wir uns der Fragestellung widmen, warum wir erst auf ein Unglück warten bis wir eine tiefe Verbindung in einer Gemeinschaft eingehen. Es ist für uns alle an der Zeit, in unseren Gemeinschaften Nahrung auf allen Ebenen zu teilen. Und über die Jahre hinweg, habe ich euch dazu ermuntert, eure spirituelle Arbeit in eure lokale Gemeinschaft zu tragen. Denn die spirituelle Arbeit, die wir gemeinsam tun, geht über die verschiedenen religiösen Glaubensrichtungen hinaus. Die spirituellen Praktiken, mit denen wir uns beschäftigen, berühren das Herz und die Seele aller Menschen und sind mehr als Worte und Konzepte.

Während meines Schottlandaufenthalts hatte ich Zeit, ein paar Themen zu reflektieren, die ich nun in dieser monatlichen Kolumne mit euch teilen möchte. Wie ihr bereits wisst, ermuntere ich uns alle dazu, fokussiert zu bleiben. Der Fokus ist ein Kernprinzip der Arbeit, die ich lehre. Aber wie mit allem im Leben, ein Gleichgewicht gründet sich auf allem, was wir tun, sowohl unseren Prinzipien als auch unserer Praxis.

Woods und ich verbrachten einen wunderbaren Tag damit, auf Ben Nevis zu wandern, der der höchste Berg in Großbritannien ist. Jeder Tag, den wir in Schottland verbrachten, war meist regnerisch und kalt. Ich liebe den Regen und die Kälte, also gefiel mir das Wetter sehr gut. Aber dieser eine Tag war ein perfekter Sonnentag und auch für mich war er ein perfekter Wandertag.

Langsam wanderten wir den Wanderpfad nach oben auf Ben Nevis. Wir hatten kein Ziel vor Augen. Ben Nevis ist einer dieser Berge, die sehr beliebt bei Kletterern sind. Während wir dort waren, war es sehr schwierig zu klettern, da es geschneit hatte und eisig war. Auf unserem langsamen Anstieg kamen uns Gruppen entgegen, die bereits oben gewesen waren. Einige dieser Menschen hatten ein breites Grinsen auf ihrem Gesicht und einen beschwingten Gang. Die meisten sahen richtiggehend unglücklich aus. Sie hatten es an die Spitze geschafft, aber den Weg nicht genossen.

Ich begann über den Fokus nachzudenken. Wenn immer wir den Weg des Lebens gehen und unsere spirituelle Arbeit tun, müssen wir fokussiert bleiben. Aber wenn die Fokussierung auf das endgültige Ziel Erschöpfung mit sich bringt und uns die Freude am Leben nimmt, entwickelt sich ein Ungleichgewicht. Und überall da, wo ein Ungleichgewicht ist, kann Krankheit entstehen.

Dies kann auch auf unsere spirituelle Reise zutreffen. Ein Schlüsselelement zu einer erfolgreichen spirituellen Praxis ist der Fokus. Aber wenn wir die Zähne zusammenbeißen und uns zur Reise zwingen, dann ist es ganz offensichtlich an der Zeit uns zurückzunehmen und den Prozess zu überprüfen.

Das Gleichgewicht zwischen Fokus halten und eine entspannte Haltung bewahren ist ganz wesentlich. Das ist unser aller Schlüssel.

In diesem Monat Juli könnt ihr euch vielleicht einmal Zeit nehmen und reflektieren, wo ihr euch bei der spirituellen Arbeit mit allen Kräften bemüht und wo ihr den Fokus bewahren solltet, ohne euch zu einem Ziel zu zwingen.

Ich hatte auch Zeit, zu reflektieren, wo der Fokus meiner Arbeit liegt. Mir wurde klar, ich hatte in allen Büchern, die ich seit dem Erscheinen von “Auf der Suche nach der verlorenen Seele” geschrieben habe und den CD-Programmen, die ich gemacht habe, die Menschen gelehrt habe, spirituelles Selbstvertrauen zu entwickeln.

So viele von uns wollen, dass jemand anderes die Arbeit verrichtet. Aber in Wahrheit kannst du dich auf die Kraft deiner eigenen spirituellen Arbeit vertrauen. Dann wirst du gut und erfolgreich leben und lernen, das Leben zu kreieren, das du dir wünschst zu führen.

Ich habe den starken Eindruck, dass spirituelles Selbstvertrauen uns helfen wird, in schwierigen Zeiten, gut und erfolgreich zu leben.

Wie sehr vertraust du deiner spirituellen Praxis und deiner inneren Weisheit sowie der Unterstützung deiner Verbündeten.

Ja, es gibt für uns alle Momente, in denen wir andere um Hilfe bitten. Aber der Schlüssel dafür, in unserem Leben voll zur Entfaltung zu kommen, liegt im Vertrauen auf die eigene spirituelle Arbeit und Führung.

Am 2. Und 31. Juli ist Vollmond. Wenn ich mich nicht irre, haben wir einen Monat, on dem es zwei Vollmonde gibt. Lasst uns zusammenkommen als verbundene, virtuelle Gemeinschaft, in der wir uns gegenseitig lieben und unterstützen. Verrichte deine Vorbereitung und trenne dich von deinen gewöhnlichen Gedanken und bedenken. Lasst uns nach innen reisen zu unserem inneren Sternenlicht, zu unserem inneren Sonnenlicht, zu unserem inneren, göttlichen Licht und lasst uns scheinen. Lasst die Strahlen unseres kollektiven Lichts den Planeten umarmen.

Lasst die Strahlen unseres kollektiven Lichts den Planeten und alles Leben in Liebe umarmen.

Wenn du die Kolumne “Transmutationsnachrichten” zum ersten Mal liest, möchte ich dich auf die Homepage einladen zu “Creating a Human Web of Light”. Dort steht die Anleitung zum Vollmondritual.


Eine Geschichte um uns zu inspirieren von Eva, die in Österreich lebt (Eva Ruprechtsberger ist eine brilliante schamanische und Heilung für Mutter Erde Lehrerin):

„Wie die Medicine of the Earth Arbeit mein Leben verändert hat“

Als ich meinen erstes Medicine for the Earth Seminar besuchte, war ich immer noch in einer Zeit der Verzweiflung und Verwirrung in meinem Leben. Mein Kind hatte gerade eine Herzoperation hinter sich und ich war immer noch in einem tiefen Kampf mit mir selbst verstrickt, meinem Leben, meinem Kind, das so viele Schmerzen durchlebt hatte, meine Arbeit, die ich zweimal verloren hatte, und viele meiner Beziehungen die zerbrochen waren.  Ich versuchte, Richtung zu finden, Hilfe, Heilung, Hoffung und Sinn in meinem Leben.

In meinem alten zerbrochenen Leben war ich ein dogmatische Naturwissenschafterin gewesen, eine intellektuelle Person und eine Psychologin der Messgeräte, und doch schien mir alles was ich je gelernt hatte nicht zu helfen. Eine Reihe wirklich sehr merkwürdiger „Zufälle“ ließ mich nach „verrückten Dingen“ suchen und ich landete bei Schamanismus mit Sandras Büchern und schließlich bei Sandra Ingerman selbst in ihrem Workshop „Medicine for the Earth“ (Heilung für Mutter Erde) in Österreich, sehr nahe bei Salzburg, wo ich lebe.

Wir machten eine Wasserzermonie und transfigurierten vor einer Wasserstichprobe die einen PH wert von 11.5 aufwies, nachdem wir Ammonium Hydroxid beimengten. Wir transfigurierten und der PH wert ging herunter auf 10.5. Dann fragte die Gruppe (ein großer Kreis von ca 70 Leuten) ob wir das nich einmal machen könnten. Und wir transfigurierten wieder. Und der PH Wert sank auf 7,5, fast normal.

Ich konnte meinen Tränen nicht zurückhalten und ich werde diesen Moment meines Lebens niemals vergessen. Es geschah wirklich, ein Wunder auf der physischen Ebene, und ich war ein Teil davon. Alle Hoffnungen meiner Kindheit und Jugend  und meines Erwachsenenalters waren zurückgekehrt, als ich versuchte, Hoffnung in Zeiten der Herausforderungen auf persönlicher und globaler Ebene gleichzeitigzu bewahren. Ich war nun Teil eines Wunders und es geschah unmittelbar vor meinen Augen, JETZT, mit Wasser aus meiner Heimatregion mit einer Lehrerin die von so weit her gekommen war, um es zu beweisen und mich zu lehren, dass alles Unmögliche möglich wird in Verbindung mit der Schöpfungskraft, mit dem inneren Licht in mir selbst, mit dem inneren Licht das wir alle miteinander teilen. In diesem Augenblick wünschte ich mir von ganzem Herzen, einmal Medicine for the Earth Lehrerin werden zu können, denn ich wusste zuiefst, dass dieses Wissen die Welt verändert.

Als Frau, Mutter Wissenschafterin und sozialpolitische Arbeiterin durchlief ich in diesem Moment eine fundamentale Veränderung. Konsquenterweise, als logische Folge des Expriments bedeutete diese Erfahrung dass ich .. niemals je .. aufgeben könnte .. Hoffnung verlieren könnte … Limitierungen, Begrenzungen auf Dinge legen könnte, die ich im Umweltbereich, im sozialen oder persönlichen Bereich oder auf der materiellen/physikalischen Ebene für unmöglich gehalten hatte… Ich hoffe ich werde immer dazu in der Lage sein, Licht sogar in der Dunkelheit zu finden und dieses mit anderen zu teilen. Ich hoffe ich werde immer meiner Gemeinschaft hilfreich sein und eine Quelle der Inspiration für andere. Ich hoffe ich werde immer eine glückliche Mutter für meine wunderbare Tochter sein. Ich hoffe ich werde einmal eine gute Ahnin für meine NachfahrInnen sein.

Ich fragte ob ich ein wenig von dem Wasser trinken dürfte, so dass ich diesen Moment für immer mit mir herumtragen würde, in all meinen Zellen, verrückt, Ich weiss, aber ich zweifelte an mir selbst, vielleicht würde ich ja morgen Gründe finden, um dieses Wunder für mich durch Zweifel zu zerstören.

Ich durfte den Finger hineingeben in das Gefäß, indem nur Momente zuvor Wasser gewesen von dem ein Tropfen ein Loch in den Teppich gebrannt hatte, mit einem PH Wert von 11,5 und ich gab einen Tropfen in meinen Mund. Es schmeckte wie Putzmittel aber es verbrannte mich gar nicht.

Nun bin ich bereits seit mehreren Jahren Medicine for the Earth Lehrerin, und mein Lernprozess hört nie auf. Ich hörte damit auf, Gift einzusetzen um Spritiualität zu „beweisen“. Ich nehme aber immer noch Aquariums-Teststreifen um einige Parameter zu „messen“ vor und nach der Transfigurations-Zeremonie. Meine SeminarteilnehmerInnen wissen dass ich die wissenschaftliche Seite nicht so ganz beiseite schieben kann, und die meisten lachen darüber.  Trotzdem haben wir in all den Jahren sehr oft, ja fast immer Veränderungen der Messwerte beobachten können. Die Wasserstichprobe im Raum veränderte sich, die ander, die ich heimlich wo versteckt hatte, nicht.

Eines Tages dachte ich über das transatlantische Experiment mit Mark Dammer und seiner Pflanze nach und sagte zu mir selbst: Wie eigenartig, die Pflanze reagiert über den Atlantik hinweg, und die Wasserstichprobe die ich in der Garage nebenan verstecke nicht? Das ist eigentlich ziemlich unlogisch. (Anmerkung von Sandra: Schau unter “Remote Experiment with a Plant in Scotland” unter GDV Camera Results auf der Website www.sandraingerman.com um zu sehen, worauf sich Eva da bezieht.)

Ich teilte diese Gedanken mit meinem Kreis und… von diesem Moment an veränderte sich die wassersticjprobe draussen auch, oder noch schlimmer: das wasser draussen veränderte sich und das Wasser im Kreis nicht.

Meine Gruppen haben sich zunehmend mehr darüber amüsiert wie ich versuchte Wasser zu „verstehen“ und zur gleichen Zeit das Verschmelzen mit dem Spirit des Wassers unterrichte. Ich „messe“ zwar immer noch, aber ich mache das jetzt mehr aus Spass daran, weil ich mich darüber begeistere wie das Wasser mit mir spielt. Nach wie vor beten wir immer auch für Wasserproben, die ich mit mir herumtrage, zum Beispiel Ganges, den See Atitlan, Bad River Water, Rio Grande und andere, immer so lange, bis ich jemanden finde, der die Wasserproben wieder dorthin zurückbringt, woher sie stammen, wissend, dass all unsere Gebete unserer Kreise hier in meiner Gegend, in meinem kleinen Land im Herzen von Europa etwas beitragen kann, um dem Leben auf der Erde zu dienen.

Und immer noch widme ich jeden Schritt den ich tue, jeden Atemzug den ich nehme meinem Kind, das weise ist und gesund, im Gegensatz zu all den medizinischen Diagnosen die wir zu Beginn ihres Lebens zu hören hatten, vor 18 Jahren. Wann immer ich Wasser berühre oder trinke versuche ich es bewusst zu tun, dankbar zu sein, und mich daran zu erinnern was es mich über Wunder lehrt.

Transmutation News – June 2015 – German

June 2015 Transmutation News

Ich schrieb die Mai Transmutationsnachrichten vor dem Erdbeben in Nepal und den Unruhen in Baltimore. Ich vertraue darauf, dass ihr alle eure spirituelle Arbeit gemacht habt und Licht an diese Orte und zu allen Lebewesen habt scheinen lassen. Es ist sehr wichtig, den Fokus auf unserer spirituellen Arbeit zu halten.

Es ist einfach, ins Mitleid abzugleiten, wenn wir andere Menschen in herausfordernden Situationen beobachten. Der Schlüssel zu unserer Arbeit ist es, Stärke auf andere zu projizieren anstelle von Schwäche und Mitleid. Und es ist wesentlich, unsere Wahrnehmung zu verändern und zu sehen, wie das Licht auf sie einwirkt Das ist der Schlüssel dazu, das Bewusstsein zu verändern und wahre Heilung zu ermöglichen.

Und es ist von Bedeutung, sich daran zu erinnern, dass Menschen und andere Lebewesen auf der ganzen Welt schwierigen Lebensumständen ausgesetzt sind. Nicht alle Geschichten werden in den Medien erwähnt. Wir leben einfach in einer Zeit, in der die Struktur der Welt aufgelöst wird. Menschen gehen miteinander, mit dem Leben und der Erde auf eine Art und Weise um, die jeglicher Ehre entbehrt. Ebesno fehlt das Verständnis, dass das Leben wertvoll ist und dass alle Lebewesen zur Gesundheit des Netzes des Lebens beitragen.

Wir werden weiterhin Herausforderungen erleben, weil die Lebensweise, die uns vertraut ist, dabei ist, zu verschwinden und sich aufzulösen. Aber unser Schlüssel ist, die Hoffnung nicht zu verlieren und immer weiter spirituell zu arbeiten, um unser eigenes Bewusstsein zu erhöhen und ebenso das der Menschen in unserer Gemeinde. Wir müssen dran bleiben und die Welt durch das spirituelle Auge betrachten anstelle durch das Auge des Ego, das nur Leiden und Weltuntergangsstimmung sieht. Es passiert so viel jenseits dessen, was wir mit unseren einfachen Augen sehen. Indem wir uns auf die spirituelle Arbeit fokussieren, lernen wir eine neue Perspektive kennen, die uns zu dem Wissen inspiriert, dass alles möglich ist.

Letzten Monat hatte ich die Gelegenheit, mit Isis zu verschmelzen und Weisheit sowie Heilung mit einer Gruppe zu teilen, mit der ich gearbeitet hatte.

Es waren eine Reihe von Botschaften, die Isis mitteilte und die nicht nur für diese Gruppe bestimmt waren, die ich nun gerne mit euch teilen möchte.

Isis erklärte beharrlich, dass wenn immer ihr getriggert oder von etwas beeinflusst werdet, das in der Welt oder in eurem Leben geschieht, zu euch zurückzukehren und euch den Satz zu wiederholen „Ich liebe dich“. Je mehr du dich selbst liebst, desto mehr wird sich die Welt um dich herum verändern.

Eine der Lehren, die Isis für mich bereit hielt, war, dass die Menschheit versucht hat, die Natur zu manipulieren, zu kontrollieren und sie zu bestimmen. Sie teilte mit, dass Fragen wie „Wie kann ich helfen?“ und „Wie kann ich dienen?“, eine Art der Kontrolle sind. Isis Meinung nach führen diese Fragen zu strukturierten Antworten, weil die Art der Fragestellung bereits die Antwort kontrolliert. Ich weiß, für manche von euch wird es schwierig sein, zu verstehen, dass die Frage „Wie kann ich helfen?“, eine Art der Kontrolle ist. Es ist eine subtile Art der Kontrolle. Aber diese These ist äußerst interessant und es wert, sie zu reflektieren.

Isis teilte mit, dass es an der Zeit sei, keine Fragen mehr auf unseren Reisen oder in unseren Meditationen zu stellen. Es sei die Zeit des aufmerksamen Zuhörens und “Seins” gekommen, sodass wir bereit sind, zu hören, was die Erde uns zu sagen hat. Wir stellen Fragen, auf die wir uns Antworten wünschen, anstelle ehrlich zuzuhören und mitzubekommen, was die Spirits und die Erde uns zu sagen haben.

Und Isis erinnerte uns auch daran, dass man keine stabilen und gesunden Strukturen auf den alten und gescheiterten kreieren kann. Wir sollen zurück in die Welt der Formlosigkeit gehen, um neue Formen zu kreieren, die das Leben auf gesunde Art und Weise unterstützen. Das bedeutet, wir müssen unsere fortwährende Träumarbeit darauf fokussieren, jenseits der Welt der Form zu gehen und neue Formen und Wege des „Lebens“ und „Seins“ in die Existenz zu träumen. So können wir unseren Traum ändern.

Nehmt euch bitte diesen Monat die Zeit, euch auf diese Weisheit von Isis zu konzentrieren. Jetzt ist die Zeit die Effektivität unserer Arbeit zu steigern und wirklich zu expandieren jenseits der Grenzen, die wir unserer spirituellen Arbeit sowie der Möglichkeiten eines positiven Wachstums und eines Wandels, der auf dieser Erde stattfinden kann und wird, auferlegen. Wir sind die Co-Partner der Erde und der helfenden Geister. Wir müssen uns nur der neuen Wahrnehmung und der neuen Arbeitweise öffnen.

Am 2. Juni ist Vollmond, Der Vollmond gibt unserer Fähigkeit Kraft, uns auf den Ruf zu fokussieren, der einen guten Traum für alles Leben schafft. Wir müssen unsere Arbeit in der Tat steigern. Lasst den Vollmond eure spirituelle Arbeit und eure Praxis mit Kraft erfüllen.

Lasst uns zusammenkommen als globale Gemeinde, die ein menschliches Netz des Lichts kreiert. Verrichtet eure Vorbereitungen, sodass ihr zum hohlen Knochen für die Spirits werdet. Reise in dich selbst hinein und schaue, wer du bist jenseits deiner Haut, schaue, welcher dein Geist ist. Du bist strahlendes und göttliches Licht. Sei ein Licht in dieser Welt. Nehme den Planeten und alles Leben als Licht wahr und in seiner göttlichen Perfektion. Lasst uns unser inneres göttliches Licht vereinen, unser Sternenlicht, unser Sonnenlicht, während wir tief in uns drinnen und überall auf der Erde ein Netz des Lebens weben.

Diejenigen unter euch, die die Transmutationsnachrichten zum ersten Mal lesen, schaut bitte unter “Creating A Human Web of Light” auf der Homepage nach.

Wieder einmal gleiten wir in eine neue Jahreszeit. Am 21. Juni feiern wir die Sonnenwende. In der nördlichen Hemisphäre heißen wir den Sommer willkommen und in der südlichen Hemisphäre den Winter. Ein neuer Zyklus beginnt in der Natur und in unserem Leben.

Im Einklang mit dem Wechsel der Jahreszeiten informiert uns die Erde darüber, wir wir unseren inneren Zyklus verändern können, um in Harmonie und im Fluss mit der Veränderung zu sein. Dies ist eine kraftvolle Zeit, die Nachricht von Isis in dein Leben zu integrieren. Nimm dir Zeit, um einfach in den Elementen zu sein. Leg dich auf die Erde oder stell deine Füsse darauf. Lausche der Brise des Winds. Verschmelze mit dem Wasser dort, wo du wohnst. Absorbiere die Kraft der Sonne. Sei einfach und lasse deinen Körper die Harmonie mit der Natur spüren. Du bist nicht mit der Natur verbunden, sondern du bist Natur. Frag die Erde nicht, was sie braucht, sondern lausche einfach, ob sie dir von sich aus Anleitungen gibt, die sie mit uns teilen möchte.

Und da Isis uns auch lehrte, dass wir keine neue Form aus veralteter Form kreieren können, sollen wir hinsichtlich der Kräftigung unserer Traumarbeit, zurück in die Formlosigkeit reisen. Wenn wir alle unsere Sinne einbeziehen, können wir beginnen, neue Formen zu kreieren und neuen Träumen zur Geburt verhelfen. Tu deine Arbeit. In schamanischen Kulturen ist es die Verantwortung jedes einzelnen in der Gemeinde, einen guten Traum für alles Leben zu träumen. Sei ein Träumer.

Während dieser kraftvollen Zeit, in der wir die Sonnenwende feiern, träum einen guten Traum für dich selbst, für alles Leben und die Erde.

Lasst uns zusammenkommen und jedem einzelnen in unserer Gemeinde eine Sonnenwende voller Freude wünschen.

Inspirierende Geschichten aus unserer Gemeinde:

Hier folgt eine wunderbare Geschichte von Kevin, um uns zu inspirieren:

“Geben und Nehmen ist Teil meiner alltäglichen Lebensweise auch wenn ich mich selbst manchmal dabei vergesse. Das Resultat davon ist manchmal ein negativer Tag. Es bedarf nur eines langen Spaziergangs mit meinem Hund, um meinen Tag positive zu gestalten. Ich beobachte die Natur und die Tiere und erhalte einen Reichtum an Erleuchtung. Möge dein Tag ein erleuchteter sein!“

Und nun noch eine wundervolle Mitteilung von Sylvia:

„Ich habe die Natur immer wertgeschätzt. Vielleicht war es das Angeln mit meinem Vater, als ich klein war, in den Bergen von Western Maryland. Wir wohnten in einem Holzhäuschen in den Wäldern und ruderten auf dem See, was mein Herz mit Zufriedenheit erfüllte. Die Natur verhilft mir zu Ausgeglichenheit und ist eine meiner LehrerInnen.

Während der letzten beiden Jahre ging ich durch eine Zeit der Überprüfung dessen, wie und wo ich meine Zeit verbringe und was ich als wahr ansah. Dann kam eine Zeitpunkt an dem ich meine Kamera ergriff und alles fotografierte, was sich mir zeigte, während ich in der Natur war. Es war die wahre Verbindung für mich, es war eine Gelegenheit, mich mit dem Spirit zu verbinden und einfach nur zu beobachten, während ich die Elemente der Natur erlebte – den Wind, die Sonne, die Läufe der Erde und des Wassers. Es gab nur mich und Spirit, sonst nichts.

Ich beobachtete in absolutem Erstaunen die sich standig wandelnde Schönheit des Sonnenaufgangs und Sonnenuntergangs. Ich wurde schnell gewahr, dass das Spirit mich mit Geschenken überhäufte, die Wolken formten sich zu Objekten und Bildern, die Sonne und die Wolken beschenkten mich mit kunstvollen Interpretationen jedes Tags, oft mit Strahlen, die mehr als Hundert Meilen reichten. Diese Verbindung war real und das Interessante daran war, dass, wenn immer ich dachte, ich wüsste wie der Sonnenaufgang oder –untergang aussehen würde, irrte ich. Ich wurde darin unterrichtet, in jedem Moment gegenwärtig zu sein. Von der Schönheit des Sonnenaufgangs und –untergangs vertiefte sich meine Wertschätzung aller Dinge.

Diese Verbindung mit der Natur ist mein wertvollster Schatz beim Ausüben meiner spirituellen Praxis geworden. Meine Fotografien haben eine andere Qualität bekommen, als wenn der Geist der Künstler wäre, der ein Gemälde präsentiert, damit die Linse der Kamera es einfangen kann.

Diese Zeit ist zum willkommen eines neuen Tages mit neuen Möglichkeiten geworden und das Dankeschön dafür, durch den nächsten Tag zu gehen. Es gibt Momente, in denen ich mich fühle, als würde ich körperlich in der Schönheit des Lichts der Natur baden und in denen ich als höchstwillkommener Gast empfangen werde, während ich wertschätze, was die Natur mir zeigt. Es ist eine Verbindung, die kontinuierlich tiefer wird und mir hilft das Negative auszublenden, mit dem wir in dieser Welt bombardiert werden.“