Transmutation News – March 2016 – German

Transmutationsnachrichten März 2016

Wieder einmal verfliegt die Zeit. Diesen Monat heißen wir eine neue Jahreszeit willkommen. Wir feiern und ehren die Frühjahrs-Tagundnachtgleiche.

In den letzten Monaten habe ich drei Bitten von Lesern der Transmutationsnachrichten erhalten über Gebete zu schreiben.

John schrieb den folgenden Brief:

Liebe Sandra,

ich war erleichtert, als ich in den letzten Transmutationsnachrichten las, dass du schamanisches Reisen und Meditation als gleichwertige spirituelle Praktiken betrachtest. In den letzten Jahren habe ich immer weniger schamanische Reisen gemacht. Ich praktiziere täglich eine Kombination aus Meditation und Gebeten. Die Zwiesprache mit all meinen mitfühlenden Geistern ist Teil dieser Praxis. Jedoch habe ich mich erbärmlich gefühlt, weil ich keine „richtigen“ Reisen zu Trommelmusik gemacht habe. Irgendwie habe ich mich gefühlt, als hätte ich die verschiedenen leibhaftigen, schamanischen Lehrer im Stich gelassen, die mich großzügig gelehrt und angeleitet haben. Ich danke dir dafür, dass du etwas dieser Last von mir genommen hast, indem du Meditation und traditionelles schamanisches Reisen als spirituelle Praktiken gleichgestellt hast.

Ich fand es seltsam, dass sich deine Kommentare zu Meditation und Reisen nicht auch auf das Beten bezogen. Offensichtlich ist es gleich, entweder die mitfühlenden Geister bei der schamanischen Arbeit oder Gottheiten oder andere unkörperliche Wesen um Führung oder Hilfe zu bitten, wie es viele Menschen beim Beten tun.

Der einzige bedeutende Unterschied, den ich erkenne, ist der, dass es im Schamanismus möglich ist, eine praktisch unendliche Anzahl von Wesen mit den eigenen Anliegen zu kontaktieren. Ich stelle mir vor, dass einige PraktikerInnen der traditionellen theistischen (besonders monotheistischen) Religionen aufgebracht sein könnten hinsichtlich der Idee, dass das, was sie tun, wenn sie beten, das ist, was auch schamanische PraktikerInnen im Wesentlichen tun, ohne es so zu nennen. Ich frage mich, ob du Gebete nicht erwähnst, um diese Menschen nicht zu beleidigen.

Danke für all das, was du im Interesse dieser Welt tust.

Mit freundlichen Grüßen

John

Es gibt keinen Zweifel daran, dass Gebete in unserem Leben und für den Planeten eine machtvolle Heilkraft sein können. Ich stelle mir vor, dass alle die die Transmutationsnachrichten lesen, beten und auch ihre eigene Art und Weise des Betens entwickelt haben.

Das Ziel der Transmutationsnachrichten ist es immer gewesen, Menschen zu lehren, ein bewusstes Leben zu führen, sodass wir ein lebendiges Gebet werden und das Gebet in jeder Minute unseres Lebens während aller Aktivitäten, die wir jeden Tag ausüben, verkörpern.

Wir können noch so viel beten, aber wenn wir kein bewusstes Leben führen, dann haben unsere Gebete nicht die wahre transformative Kraft, die sie haben könnten.

Das Leben ist eine Zeremonie. Wir haben eine Tendenz, unsere Gebete und das Verrichten unserer zeremoniellen Arbeit von unserem alltäglichen Leben in dieser Welt zu trennen.

Die Transmutationsnachrichten basieren auf der Heilung für Mutter Erde Arbeit, die ich lehre. Der Kern dieser Lehre ist das Prinzip: Der, der ich werde, verändert die Welt und nicht das, was ich tue. Wir müssen unser Leben aus Liebe und Einklang führen. Wir müssen unseren Fokus halten und uns auf unsere Praxis des Betens sowie des Feierns von Zeremonien konzentrieren, um eine Veränderung zu schaffen. Wir müssen Harmonie in uns selbst finden und unsere Vorstellungskraft dafür benützen, die Welt zu schaffen, die das Gute des Lebens für alle Lebewesen und die Erde selbst bereithält.

In unserer Kultur neigen wir dazu, unsere spirituelle Arbeit und unsere Gebete von der Art und Weise, wie wir unser Leben führen, zu trennen. Und der Schlüssel hierzu ist die Integration, das heißt, auf dieser großartigen Erde zu gehen und jeden Atemzug als lebendiges Gebet zu erleben.

Unsere innere Welt wird uns in der äußeren Welt reflektiert. Also müssen wir Kunsthandwerker unserer inneren Welt werden und die Erde dort nähren und Samen säen, die dann die Leben erschaffen, die wir uns für uns selbst und die Welt wünschen.

Es liegt mir vollkommen fern die Kraft des Gebets herabzusetzen. Aber nur beten und nicht die Verantwortung für unsere persönliche Arbeit übernehmen, die wir tun müssen, um unsere Leben und das der Welt zu transformieren, führt eventuell nicht zu dem Ergebnis, das wir uns erhoffen.

Ja, Wunder geschehen durch Gebete. Ich weiß, dass viele unter uns Wunder dieser Art in unserem Leben oder in dem anderer beobachtet haben.

Aber wenn wir für Frieden in der Welt beten, müssen wir ein wandelndes Gebet für Frieden sein. Wir müssen lernen, die Energie hinter unseren Gedanken und Gefühlen in eine Energie des Friedens zu transformieren. Wir müssen Samen des Friedens in unserem inneren Garten säen. Wir müssen Frieden werden. Wir müssen uns mit allen unseren Sinnen damit beschäftigen, uns Menschen vorzustellen, die in Frieden leben. Dies erfordert viel persönliche Arbeit von unserer Seite, die mit Hilfe des Gebets, Zeremonien und anderen spirituellen Praktiken integriert wird.

Über den Zeitraum von 16 Jahren, in dem ich die Transmutationsnachrichten schreibe, habe ich monatlich über Werkzeuge geschrieben, mit denen wir arbeiten können, um achtsamer zu werden und daraufhin zu arbeiten, wer wir werden müssen, damit wir den Ausgang erschaffen, den wir erreichen möchten und dennoch gleichzeitig den Ausgang und das Timing loslassen.

Alle paar Jahre fasse ich die Praktiken zusammen, die uns helfen, ein lebendiges Gebet zu werden. In der November 2015 Ausgabe der Transmutationsnachrichten schrieb ich eine Zusammenfassung. Diejenigen, die die TMN zum ersten Mal lesen, möchte ich bitten, diese Zusammenfassung anzusehen.

Ich ermuntere diejenigen, die das schamanische Reisen und Meditation praktizieren, um Führung zu bitten, wie wir positive Veränderungen in unserem Leben durchsetzen können, die sowohl unserer eigenen Gesundheit dienen als auch der Gesundheit der Erde. Ob wir im Bestreben um Hilfe, schamanisch reisen, meditieren, um in unsere inneren Landschaften und zu unserer Quelle zu gelangen oder beten, du musst immer deine Arbeit tun.

Es macht keinen Unterschied, welcher Religion du angehörst oder wie du betest. Alle Religionen und Gebete können einfach integriert werden, um ein achtsameres Leben zu führen und deine Gebete u verinnerlichen. Der Schlüssel ist, die Arbeit zu TUN und das Gebet zu WERDEN. Das Leben ist heutzutage sehr schnell getaktet und oft werden wir von dem überwältigt, was wir in den Medien sehen. Meine „Mission“ ist es bisher gewesen, uns zu inspirieren und darauf zu fokussieren, wie wir wahre, positive, achtsame „Changemaker“, das heißt Veränderer, in unserem eigenen Leben und auf der Erde sein können.

Am 23. März ist Vollmond. Lasst uns zusammenkommen im Gebet, in der Meditation, oder der schamanischen Reise, um unser eigenes göttliches Licht wahrhaftig zu erfahren. Und lasst uns dieses Licht weiterhin scheinen lassen weltweit auf dieser vorzüglichen Erde und alles Leben damit berühren. Der Schlüssel ist wiederum, das Licht zu verkörpern und nicht es als mentales Konzept zu erfahren. Wir müssen das Licht werden.

Erstleser finden die Anleitung für unsere Vollmondzeremonie unter “Ein menschliches Netz aus Licht”

Wir feiern die Tagundnachtgleiche am 19. März und begrüßen den Frühling in der nördlichen Hemisphäre und Herbst in der südlichen Hemisphäre. Dies ist immer die Zeit großer Veränderungen, die in diesen kraftvollen Jahreszeiten deutlich in der Natur zu beobachten sind.

Anlässlich der Tagundnachtgleiche möchte ich, dass wir unsere innere Welt und Landschaft kultivieren. Wenn wir dies gemeinsam tun, nähren wir die Gesundheit allen Lebens und der Erde. Wir erschaffen einen globalen Garten im Innen und im Außen.

Schaue nach Plätzen in deinem inneren Garten, die brach liegen sollen und finde neue Plätze, an denen du arbeiten kannst. Erinnere immer, dass unser innerer Garten sehr geräumig ist.

Hocke dich hin und fühle die Erde mit deinen Fingern. Fühle die Fülle der Erde. Lass die Erde durch deine Finger fallen. Freu dich an dem Spiel mit der Erde. Schmecke die Erde und rieche ihren reichen Duft. Stell dir vor, du läufst barfuß auf der Erde und verbindest dich mit ihrer Energie und ihrem Herzschlag in deinem inneren Garten. Wenn die Erde trocken und hart ist, zeigt das, dass du deine innere Welt vernachlässigt hast. Erinnere dich an indigene Völker und an das helle, leuchtende Licht, das in ihren Augen scheint, weil sie eine reichhaltige, innere Welt kultivieren.

Reflektiere und schaue, was deine Erde braucht und welche Pflanzen, die dir nicht länger dienen, entfernt werden müssen. Fühle die Leidenschaft bei der Ausübung dieser Tätigkeit. Sieh es nicht als Arbeit an. Betrachte es als Spiel und als etwas, das deine Seele nährt und bereichert.

Denke an die wilden Samen, die du verstreuen möchtest bei deinem Tanz und bewege dich in deinem inneren Garten. Säe Samen von guter Gesundheit, Frieden, Liebe, Licht, Harmonie und deinem Herzenstraum. Singe für die Samen, sodass sie wissen, sie wurden mit Liebe gesät.

Nachdem du das getan hast, greife nach unten und drücke die Samen sanft in die Erde. Gieße sie dann liebevoll.

In der südlichen Hemisphäre ist es an der Zeit, die Pflanzen und Bäume zu ehren, die uns große Schönheit geschenkt haben. Fühle die Blätter und Zweige, die jetzt spröde und trocken sind. Was einmal lebendig war und so viel Schönheit reflektierte, ist jetzt bereit zur Erde zurückzukehren, kompostiert zu werden und sich während der Ruhezeit des Herbsts und des Winters in reiche Erde zu verwandeln. Schau, welche Teile deiner inneren Welt zur Erde zurückkehren müssen, sodass sich die Erde regenerieren und wieder in reichhaltige Erde verwandeln kann, die die Samen umarmen wird, die du im Frühling säst und ein neuer Kreislauf beginnt.

Schau, welche Teile deiner inneren Welt zur Erde zurückkehren müssen, sodass sich deine Erde regenerieren und sich in reichhaltige Erde wandeln kann, die die Samen, die du pflanzt, umarmt, wenn der Frühling mit einem neuen Kreislauf für dich beginnt.

Besuche deinen inneren Garten und beruhige ihn. Tu, wonach du dich fühlst, sorge für ihn. Sing ein Dankeslied für all das, was große Schönheit in dein Leben gebracht hat. Reflektiere, was du im Alltag loslassen kannst und was zur Ruhe kommen soll. Fokussiere dich darauf, wie sich die Erde in deinem inneren Garten anfühlt. Wenn du deine Füße auf den Boden setzt, verbinde dich mit dem Wandel der Jahreszeiten, den die Erde gerade erfährt. Du bist Natur. Du kannst dich in Einklang bringen mit dem Wandel der Jahreszeiten in der Natur, indem du mit der Erde an deinem Wohnort verschmilzt. Fühle wie sich auch dein Körper verändert. Nimm Rücksicht und sorge für dich.

Begrüße den Frühling beziehungsweise den Herbst, indem du ein paar Samen entweder drinnen oder draußen in einem Behältnis zum Keimen bringst. Nähre die Pflanzen, die aus diesen Samen sprießen, mit Liebe. Singe täglich zu den Pflanzen. Sprich zu ihnen während sie aus der reichhaltigen Erde wachsen. Beobachte ihr Wachstum und füttere sie mit Liebe. Wenn die Pflanze ausgewachsen ist, iss die Blätter. Reflektiere darüber, wie wir die Gedanken und die Energie zu uns nehmen, die wir unserem inneren und äußeren Garten vorher gegeben haben.

Triff die Entscheidung, sei sorgfältig bei der Wahl der Energien, die wir uns selbst, anderen, der Natur und der Welt schicken. Denn am Ende nehmen wir genau das wieder in unseren Körper und unser Leben auf.

Ich verbinde mich mit unserer globalen Gemeinde und wünsche allen eine glückliche Tagundnachtgleiche!

Copyright 2016 Sandra Ingerman. All rights reserved.
Übersetzerin: Astrid Johnen

Transmutation News – February 2016 – German

Transmutationsnachrichten Februar 2016

Eine Freundin hat mir erzählt, dass sie mit einer Gruppe von ihren Schülern einem Einführungskurs meiner Telekonferenz des Shift Networks folgten.

Einige ihrer Schülerinnen wunderten sich, warum so viele Herausforderungen in der Welt sind, wenn Schamanismus doch so eine kraftvolle Heilmethode ist und bereits zehntausende von Jahre angewandt wird.

In den Anfangsjahren der Transmutationsnachrichten war das eine häufig gestellte Frage, auf die ich in den monatlichen Berichten oft einging.

Wir wissen wirklich nicht, wo die Welt heute stünde, wenn all diese spirituelle Arbeit, die wir gemeinsam vollbringen, nicht getan worden wäre. Und der Schlüssel zur spirituellen Arbeit liegt darin, eine Verpflichtung auf lange Sicht einzugehen. Denn wir wissen nicht, welche Art von Wachstum und Evolution aus den Zeiten erwachsen wird, in denen wir leben. Und, was die großen kollektiven Fragen angeht, die wir gerade erfahren, sehen wir vielleicht keine Veränderung zu unseren Lebzeiten. Wir müssen das einfach annehmen, unserer Vision treu bleiben, und unseren Fokus auf unsere spirituellen Praktiken beibehalten.

In allen spirituellen Praktiken kommen Zeiten, in denen die Menschen den Glauben verlieren. Es gab immer Lehren über die „dunkle Nacht der Seele“, die sich auf vielen Ebenen unseres Lebens manifestiert. Auf diese Art wird unser Ego und unsere Persönlichkeit geformt, so dass die Leuchtkraft unseres Geistes hindurch scheinen kann.

Mir war immer klar, dass ich nicht weiß, wie sich das Endresultat all meiner spirituellen Arbeit auf das Schicksal der Erde auswirken wird. Denn die Erde hat ihr eigenes Schicksal, und ich, geboren aus dieser Erde, bin Teil dieses Schicksals.

Aber ich möchte mein Bestes geben, um meinen Fokus und meine Vision zu halten, damit Heilung allen Lebens geschieht, um endlich auf dieser Erde in Frieden, Harmonie, und in Ehre und Respekt füreinander und allem Leben zu leben.

Ich weiß nicht, wo meine Arbeit hinführen wird. Aber ich möchte am Ende meines Lebens sagen können, dass ich mich allen Herausforderungen im Leben gestellt habe, und nicht einfach sitzen blieb. Ich bin dem Leben und all den Lehren gegenüber, die ich erhalten habe, wach geblieben. Ich habe meine spirituellen Praktiken angewandt, so dass ich mich persönlich entwickelt habe, so gut ich konnte. Was das endgültige Resultat angeht, so kann ich nicht an dem Resultat hängen bleiben, welches ich durch meine gewöhnlichen Augen sehe. Es gibt ein größeres Bild, dem ich das Resultat überlassen muss, und ich muss auf meine Arbeit fokussiert bleiben.

Es ist leicht, den Glauben und die Hoffnung zu verlieren, wenn wir den Zustand der Welt betrachten. Ich ermutige dich, deine Arbeit aufrecht zu erhalten und zu wissen, dass deine persönlichen schamanischen und Meditationspraktiken wirklich persönliche und globale Transformation erschaffen.

Als ich für meine nächste Sitzung der Telekonferenz reiste, erhielt ich eine interessante Botschaft vom ägyptischen Gott Osiris. Ich treffe diesen kraftvollen Lehrer nur selten auf meinen Reisen. Aber er zeigt sich, wenn er eine wichtige Botschaft zu überbringen hat.

Er erklärte mir, dass ich mich auf die Liebe und das Öffnen unserer Herzen beim Unterrichten fokussieren solle. Und wir wissen natürlich alle, dass Heilung durch die Energie und die Schwingung der Liebe geschieht. Aber er sagte mir, dass es wichtig sei, alle unsere Energiezentren zu nutzen, wenn wir unsere spirituelle Arbeit verrichten. Osiris gab mir zu verstehen, dass wir das zweite und dritte Chakra mit einbeziehen sollten, die die Schwingung der Erdverbundenheit und des Arbeitens in der Welt enthalten, in Verbindung mit unserer eigenen spirituellen Kraft.

Er sagte, wir hörten oft auf das Trommeln, welches unsere Gehirnwellen verändere, um uns beim Eintritt in die unsichtbaren Welten zu helfen. Und wir arbeiteten vom Herzen her, was uns dafür öffne, ein Gefäß der bedingungslosen Liebe zu sein. Aber Osiris sagte, wir seien in einem Körper geboren, um ihn ganz zu nutzen. Teil unserer persönlichen Reise sei es zu lernen, wie wir die Schwingung der Erdverbundenheit anzapfen und unsere eigene persönliche Macht ehren können, um die Heilarbeit zu stärken, die wir tun müssen, um dem Planeten besser dienen zu können.

Das machte wirklich sehr viel Sinn. Denn es ist Zeit, dass wir uns unserer Macht bewusst werden und uns nicht davor fürchten. Im Monat Februar kannst du darüber meditieren oder dafür reisen, was es für dich bedeutet, in der eigenen Macht zu sein.

Der Februar ist in den USA und in einigen anderen Ländern ein Monat, in dem wir den Valentinstag feiern, ein Tag, an dem wir unsere Liebe für unsere Lieben ausdrücken. Einerseits fühle ich mich immer ein wenig ärgerlich über die künstliche Natur von Feiertagen, die dafür erfunden wurden, um materielle Dinge zu verkaufen. Andererseits glaube ich, wir können die Energie dieser Tage dafür nutzen, die als Themen von der Geschäftswelt erfunden wurden, um uns energetisch auf einer kollektiven Ebene zu verbinden, um dahin zu wirken, die Schwingungen und Frequenzen zu erzeugen, die wir in der Welt manifestieren wollen.

Und wir arbeiten ja dahin gehend, die Energie der bedingungslosen Liebe auszudrücken. Am Valentinstag können wir uns mit dem Kollektiv verschmelzen, um die Schwingungen zu befeuern, die alles Leben und die Erde mit Liebe füttern.

Ich habe einen Brief von einer Frau bekommen, die die Transmutationsnachrichten liest. Sie sagte, dass sie es liebe, die Transmutationsnachrichten zu lesen, aber fühle sich nie zur Praxis der Schamanischen Reise hingezogen. Ihr Pfad ist die Meditation.

Ich möchte sicher gehen, dass alle, die meine Nachrichten lesen auch verstehen, dass ich die Arbeit schon immer für eine breite Gemeinschaft öffnen wollte. Es ist also keine Voraussetzung, schamanische Reisen durchzuführen, um Teil unseres Kreises zu werden, um zusammen zu arbeiten. Ich schlage immer in den angebotenen Übungen vor, entweder eine Schamanische Reise zu unternehmen oder eine Meditation durchzuführen. Ich möchte nur klarstellen, dass die Übungen, die ich vorschlage, so angelegt sind, dass sie im Rahmen der persönlichen Praxis, in der du arbeitest, durchgeführt werden können. Es gibt so viele Wege, zur direkten Offenbarung und zu deiner inneren Weisheit zu gelangen. Es gibt so viele Wege, dein eigenes Göttliches Licht zu erfahren, und es in das Netz des Lebens fließen zu lassen. Ich denke, du verstehst, was ich meine.

Ich bin für die Zeremonie dieses Monats gereist und habe darüber meditiert:

Besuche in einer Meditation oder auf einer Reise den Altar, den wir zusammen erschaffen haben. Führe die Zeremonie am 14. Februar, dem Valentinstag, durch. Auf diese Art verbinden wir uns mit der Energie der Liebe, die vom weiten Kollektiv in die Welt fließt.


Schließe deine Augen und reise in die unsichtbaren Reiche. Gehe den Weg von dem Raum, in dem du reist oder meditierst. Wie letzten Monat findest du dich vielleicht wieder auf einem Weg, der umgeben ist von großen, starken, schönen und gesunden Bäumen. Die Erde auf der du gehst ist fein und du schreitest auf reichhaltiger, dunkler Erde. Du fühlst wie deine Schritte und Fußabdrücke einen Abdruck auf der Erde hinterlassen. Lausche der Schönheit der Töne der Natur und nimm den exquisiten Duft der Bäume, Pflanzen und der Luft auf, die uns Leben geben. Wächst dort Gras? Welche anderen Naturwesen halten sich an diesem Ort auf? Du kannst erfahren, wie die Luft schmeckt.

Schau, ob sich in der Nähe ein Gewässer befindet und ob du Wasser laufen hörst. Fühle die Kraft der Sonne, wenn sie untergeht. Die Sterne und der Mond beginnen zu leuchten und lassen ihr wunderschönes Licht scheinen.

Fühle deinen Herzschlag beim Gehen und schenk deinen Gefühlen Aufmerksamkeit. Wir haben uns die Zeit genommen, unsere Herzen einander zu öffnen. Fühle deine Verbindung zu einer Familie gleichgesinnter Seelen, die alles tun, um einander, anderen und der Erde zu dienen. Wie fühlt es sich in deinem Herzen an, mit solch einer Gemeinschaft gleichgesinnter Seelen verbunden zu sein? Wie möchtest du deiner Liebe, deiner Dankbarkeit und deinem Respekt uns allen gegenüber sowie den helfenden Geistern gegenüber Ausdruck verleihen, die mit uns in Partnerschaft zusammenarbeiten?

Du gehst weiter und kommst an eine Lichtung. Benütze deine Vorstellungskraft, um all das zu sehen, fühlen, hören, schmecken und riechen, was dich auf dieser Lichtung umgibt. Schreite hinaus auf diese Lichtung, anstelle sie wie in einem Film wahrzunehmen. Sei hier im Jetzt. Bedanke dich bei allen helfenden Geistern, mit denen du weiter arbeiten wirst und die jetzt auch Teil unseres Kreises sind.

Wenn du auf die Lichtung trittst, triffst du einen Schutzgeist, der dich spirituell reinigen wird. Dieser mitfühlende Geist reinigt dich vielleicht mit Weihrauch, mit einer Feder, oder er singt über dich, er mag dein Haar berühren oder eine Botschaft in dein Ohr flüstern. Öffne dich in dem Bewusstsein, dass dies helfende Geister sind, denen daran gelegen ist, dass du befreit wirst von deinen alltäglichen Gedanken und Sorgen. Schreite nach der Reinigung auf die Lichtung und besuche den Altar, den wir letzten Monat kreiert haben.

Lasst uns im Kreis um den Altar stehen, trommeln und singen, um uns gegenseitig und diesen heiligen Raum zu ehren.

Nachdem wir den ganzen Kreis geehrt haben, lasst uns alle um den Altar sitzen, um für uns selbst, unsere Lieben, für das ganze Netz des Lebens und für die Erde zu beten. Während du betest und meditierst, reise in dich hinein und trete hervor mit einem energetischen Geschenk, welches du einem Lieben, den Naturwesen, und/oder der Erde selbst schenken kannst.

Nachdem du das energetische Geschenk abgesandt hast, öffne Deine Augen. Auf dem Altar wirst du wunderschönes Papier und Gegenstände vorfinden. Auf jedem steht der Name einer Person aus dem Kreis. Auf allen Papierstücken oder Objekten befindet sich ein energetisches Geschenk. Es mag ein Wort sein, ein Symbol, ein Kuss, eine Umarmung, und so weiter. Das energetische Geschenk wurde von einem Helferwesen, einem Element, einem Gott oder einer Göttin, einem Ahn, einer Ahnin, oder der Quelle erschaffen. Dieses Geschenk ist für dich. Als ich zum Altar ging, und ein wunderschönes Geistgemälde, welches meinen Namen trug,  an mich nahm, erkannte ich, dass Osiris mir eine wunderschöne Gabe hinterlassen hatte mit dem darauf geschriebenen Wort „Hoffnung“. Ich wurde angewiesen, die Energie dieses Wortes zu absorbieren.

Erinnere dich, dass es genau so wichtig ist, Liebe zu geben, wie Liebe zu empfangen. Du wirst feststellen, dass auf dem Altar auch etwas für Dich von den Hilfsgeistern hinterlassen wurde. Nehme das Geschenk auf, das ganz speziell für dich ist, und absorbiere die Schwingung und die Frequenz dieses Geschenks.

Wenn du fühlst, dass Du genügend Zeit am Altar verbracht hast, dein energetisches Geschenk versandt und eines bekommen hast, dann stehe auf. Verabschiede dich von unserer Gruppe. Beachte und grüße das Heilige Feuer, welches immer sehr stark brennt an diesem Ort.

Gehe den Weg zurück, den du gekommen bist in den Raum, in dem du dich nun befindest. Öffne deine Augen und fühle dich tief verwurzelt in der Erde. Nimm ein paar tiefe und erdende Atemzüge. Du bist nun ganz zurück, strahlend und mit den Segenswünschen unseres Kreises.

Vollmond ist am 22. Februar. Lasst uns weiterhin diesen Fluss der Liebe teilen und die Energien geben und nehmen, die wir brauchen, um weiter zu gehen mit Kraft und in Schönheit. Lasst uns die Vorbereitungen treffen für unsere monatliche Zeremonie der Transfiguration, um ein Lichtnetz in uns und über diese großartige Erde zu weben.

Für jene, die neue Leser der Transmutationsnachrichten sind, lest bitte „Creating a Human Web of Light“ und auch „Preparing for Ceremonial Work“ , die am Anfang der Seite der Transmutationsnachrichten erscheinen.

Lasst uns alle von einem Raum der Liebe aus wandeln und arbeiten, aber auch von einem Raum der Stärke und der Macht.

Transmutation News – January 2016 – German

Transmutationsnachrichten Januar 2016

Lasst uns unsere Herzen miteinander verbinden und jedem einzelnen in unserem Kreis Segenswünsche schicken auf dem Weg in ein neues Jahr.

Auf einem Bild, das mir auf einer Reise erschien, standen wir alle an einem Strand und schauten hinaus aufs riesige Meer. Ich fühlte unsere Gruppe zutiefst verbunden mit Gruppen alter Zeiten. Es war ein Gefühl, so wie sie es bei einem neuen Abenteuer empfunden haben müssen, als sie aufbrachen, neue Länder zu erkunden.

Ich sah klares, ruhiges Wasser. Und dennoch hörte ich das beruhigende Plätschern der sanften Wellen. Unsere globale Gemeinschaft stand am Strand zusammen und schaute in die unbekannte Weite hinaus in einem tiefen Verständnis von Treue und dem Wissen, dass wir uns zusammenschließen können und durch die turbulenten Gewässer und Herausforderungen reisen können, wenn wir uns unserer Kraft bewusst sind. Ich sah den klaren, blauen Himmel und die exquisite Farbe Magenta während wir die aufgehende Sonne zusammen grüßen.

Ende 2015 begannen wir in den Dezember Transmutationsnachrichten, einen heiligen Ort in den unsichtbaren Reichen zu kreieren, an dem wir uns zu unserer zeremoniellen Arbeit treffen können. Ich hoffe, ihr habt diesen Ort besucht und Geschenke und Gaben zur Ehrung der helfenden Geister und der Geister des Ortes dort gelassen.

Auf der Seite der Transmutationsnachrichten wurden auch Vorschläge zu “Die Vorbereitung der zeremoniellen Arbeit“ veröffentlicht.

Bevor wir zu einer kurzen Zeremonie in den unsichtbaren Reichen übergehen, würde ich gern an dem heiligen Ort und Altar beginnen, den ihr in eurem Heim errichtet habt.

Hole ein mit Wasser gefülltes Gefäss, zum Beispiel ein Glas oder eine Tasse und stelle es auf den Altar. Lass es ein paar Tage lang auf dem Altar stehen und richte deine Aufmerksamkeit auf dieses heilige Wasser. Kümmere dich um deinen Haushalt und verbringe Zeit damit, dich zu Hause auf deine spirituellen Praktiken zu konzentrieren, die in den nächsten Tagen die Art von Energie kreieren, mit der du das Wasser nähren möchtest, also Licht und Liebe.

Nachdem das Wasser ein paar Tage auf dem Altar gestanden hat und sich mit liebender Energie angereichert hat, verrichte deine Vorbereitungsarbeit. Der nächste Schritt ist, zu sitzen und das Wasser in den Händen zu halten, während du in Licht und Liebe transfigurierst.

Es ist nicht von Wichtigkeit, dass wir diese Arbeit alle am selben Tag machen, denn die schamanische Arbeit geschieht außerhalb der Zeit.

Wenn du bemerkst, dass das Wasser Licht ausstrahlt, bring es nach draußen in die Natur an einen für dich besonderen Platz. Wenn du in der Nähe eines Gewässers wohnst, dann lass das Wasser aus deinem Gefäß das Gewässer mit Licht und Liebe füllen. Du kannst auch die Erde mit diesem Wasser, das mit Licht gefüllt ist, nähren. Oder du kannst es der Luft anbieten. Du kannst es sogar dem Feuer geben, das du vielleicht vorbereitet hast, um das neue Jahr zu segnen. Indem du das transfigurierte und heilige Wasser mit den Elementen teilst, segnest du alles Leben.

Es ist sowieso eine gute Idee, immer ein Glas Wasser auf dem Altar stehen zu haben. Wasser reflektiert uns die Natur unserer Seele zurück. Das Wasser auf unserem Altar erinnert uns daran, dass wir Schönheit mit der Welt teilen möchten.

Verbinde dich entweder bevor du das Wasser raus bringst oder danach mit den unsichtbaren Reichen und segne unseren Kreis. Schließe deine Augen und reise in die unsichtbaren Reiche. Gehe den Weg von dem Raum, in dem du reist oder meditierst. Wie letzten Monat findest du dich vielleicht wieder auf einem Weg, der umgeben ist von großen, starken, schönen und gesunden Bäumen. Die Erde auf der du gehst ist fein und du schreitest auf reichhaltiger, dunkler Erde. Du fühlst wie deine Schritte und Fußabdrücke einen Abdruck auf der Erde hinterlassen. Lausche der Schönheit der Töne der Natur und nimm den exquisiten Duft der Bäume, Pflanzen und der Luft auf, die uns Leben geben. Wächst dort Gras? Welche anderen Naturwesen halten sich an diesem Ort auf? Du kannst erfahren, wie die Luft schmeckt.

Schau, ob sich in der Nähe ein Gewässer befindet und ob du Wasser laufen hörst. Fühle die Kraft der Sonne, wenn sie untergeht. Die Sterne und der Mond beginnen zu leuchten und lassen ihr wunderschönes Licht scheinen.

Fühle deinen Herzschlag beim Gehen und schenk deinen Gefühlen Aufmerksamkeit. Wir haben uns die Zeit genommen, unsere Herzen einander zu öffnen. Fühle deine Verbindung zu einer Familie gleichgesinnter Seelen, die alles tun, um einander, anderen und der Erde zu dienen. Wie fühlt es sich in deinem Herzen an, mit solch einer Gemeinschaft gleichgesinnter Seelen verbunden zu sein? Wie möchtest du deiner Liebe, deiner Dankbarkeit und deinem Respekt uns allen gegenüber sowie den helfenden Geistern gegenüber Ausdruck verleihen, die mit uns in Partnerschaft zusammenarbeiten?

Du gehst weiter und kommst an eine Lichtung. Benütze deine Vorstellungskraft, um all das zu sehen, fühlen, hören, schmecken und riechen, was dich auf dieser Lichtung umgibt. Schreite hinaus auf diese Lichtung, anstelle sie wie in einem Film wahrzunehmen. Sei hier im Jetzt. Bedanke dich bei allen helfenden Geistern, mit denen du weiter arbeiten wirst und die jetzt auch Teil unseres Kreises sind.

Wenn du auf die Lichtung trittst, triffst du einen Schutzgeist, der dich spirituell reinigen wird. Dieser mitfühlende Geist reinigt dich vielleicht mit Weihrauch, mit einer Feder, oder er singt über dich, er mag dein Haar berühren oder eine Botschaft in dein Ohr flüstern. Öffne dich in dem Bewusstsein, dass dies helfende Geister sind, denen daran gelegen ist, dass du befreit wirst von deinen alltäglichen Gedanken und Sorgen. Schreite nach der Reinigung auf die Lichtung und besuche den Altar, den wir letzten Monat kreiert haben.

Lasst uns im Kreis um den Altar stehen, trommeln und singen, um uns gegenseitig und diesen heiligen Raum zu ehren. Sieh´ die Gläser auf dem Altar, die gefüllt sind mit heiligem Wasser und der Liebe und dem Licht unseres Kreises. Lasst uns unsere Gläser erheben und anstoßen auf uns und auf alles Leben und uns einander ein frohes, neues Jahr wünschen. Trinkt das Wasser langsam und fühle wie du dich füllst mit Kraft, Liebe und Licht. Nimm die Energie auf in alle deine Zellen. Wir schauen voraus und erkunden die Landschaft des neuen Jahres.

Verabschiede dich nun von unserer Gruppe. Das heilige Feuer, an dem wir letzten Monat gearbeitet haben, brennt stark. Dieses Feuer ist immer hier an diesem heiligen Ort. Wir können es jederzeit besuchen, um Glaubenssätze oder Verwundungen frei zu setzen und sie zu transformieren. Wir können dem Feuer auch unsere Träume und Segenswünsche bringen. Das Feuer wird sie in die liebenden Arme des Universums tragen. Sag´ auf Wiedersehen und danke den Elementen und den helfenden Geistern. Teile den helfenden Geistern mit, dass unsere Arbeit für heute getan ist.

Gehe den Weg zurück, den du gekommen bist in den Raum, in dem du dich nun befindest.

Öffne deine Augen und verbinde deine tiefe Verbindung mit der Erde. Nimm ein paar tiefe und erdende Atemzüge. Du bist nun ganz zurück im Glanz und mit den Segenswünschen unseres Kreises.

Am 24. Januar ist Vollmond. Zu jedem Vollmond weben wir das wunderschöne und strahlende Netz des Lichts auf der Erde und durch die Erde hindurch. Führt eure vorbereitenden Praktiken durch und verbindet euch mit unserem Kreis in einem transfiguriertem Zustand. Lasst unser Licht fließen und scheinen. Stellt euch Bänder aus Licht in Regenbogenfarben vor, das unseren großartigen Planeten erleuchtet und alles Leben segnet.

Wenn du ein neuer Leser der Transmutationsnachrichten bist, lies´ bitte den Artikel “Creating A Human Web of Light” auf der Homepage dieser Seite.

Die wahren SchamanInnen schrecken nie vor einer Herausforderung zurück. Lasst uns das neue Jahr in dem Wissen begrüßen, dass wir vollkommen an den Veränderungen, die vor uns liegen, teilhaben. Wir müssen stark und präsent bei unserer Arbeit sein. Wir müssen Maßnahmen ergreifen und zusammenhalten in Einheit und Liebe. Wir ruhen uns aus und feiern, wenn die Gewässer ruhig sind. Und wir arbeiten hart zusammen als Gemeinschaft, wenn die Gewässer stürmisch sind.

Frohes neues Jahr!