Transmutation News Februar 2018

Ich habe in einigen monatlichen Beiträgen erwähnt, dass ich ein neues Buch schreibe mit dem Titel: The Book of Ceremony, welches von Sounds True verlegt wird. Ich schreibe diesen monatlichen Beitrag sehr zeitig, um ihn zu den wunderbaren Übersetzern zu senden, die so großzügig mit ihrer Zeit sind.

Auf Grund der Zeitknappheit durch des Lektorieren meines Buches und der Notwendigkeit, die Februar Transmutation News bis Mitte Januar geschrieben zu haben, habe ich mich entschieden, meine Neujahrsgrüße für diesen monatlichen Beitrag auf Facebook zu senden.

Ich weiß, dass eine Mehrheit der Leser der Transmutation News nicht auf Facebook sind, und meine Nachrichten zu den Sonnenwenden und den Tag-und-Nachtgleichen nicht lesen.

Ich hoffe, dies bedeutet euch etwas. Und wenn ihr es bereits gelesen habt, werdet ihr vielleicht etwas entdecken, was ihr beim ersten Lesen übersehen habt.

Bevor ich weiter mache, möchte ich noch darüber sprechen, was es bedeutet „tiefer zu gehen“. Ich habe viele Nachfragen mit der Bitte um Ausführung erhalten. Tiefer zu tauchen ist mehr ein kinästhetisches Gefühl, bei dem alle Einsichten, von denen ihr gehört oder gelesen habt, tiefer in eure Zellen sinken, so dass ihr die Arbeit lebt, anstatt darüber nachzudenken, wie ihre eure Praktiken ausdrücken sollt. Es ist ein organischer Prozess, der nicht erklärt werden kann.

Ihr müsst euch durch einige Projektionen arbeiten, die ihr auf andere werft, mit Angelegenheiten rund um Vergebung arbeiten, lernen, euch zu lieben und zu nähren, und eure Worte, Gedanken und Tagträume als Segen zu nutzen, anstatt als Fluch. Ihr müsst aufhören, andere zu beschuldigen für das, was in eurem Leben und in der Welt nicht funktioniert, und täglich eure Praktiken anwenden. Dann werdet ihr in das helle Licht sinken, welches ich versucht habe euch durch die Transfigurationsarbeit näher zu bringen. Aber die Bewusstseinszustände, die ich oben erwähnt habe (und dies sind nur ein paar) müssen transformiert und durchgearbeitet werden, bevor ihr ein „wandelnder Stern“ werdet.

Nun folgt, was ich als Neujahrsgruß auf Facebook geschrieben habe:

Wir bewegen uns in ein Neues Jahr hinein! Ich weiß, manche kämpfen um Worte, wie 2018 zu begrüßen sei. Denn Vielen von uns geht es nicht gut dabei, die alten Klischees zu nutzen, jedem ein glückliches Neues Jahr zu wünschen. Wir wissen, wir befinden uns auf einer langen Strecke unserer gegenwärtigen Initiation.

Ich bin sicher, es gibt einige entwickelte Wesen, die an den Traumata vorbei sehen können, die wir gerade in der äußeren Welt erleben. Ihre inneren Landschaften sind so reich an Schönheit, so dass sie überall nur Schönheit sehen. Wir arbeiten daran!!

Worte können so trickreich sein. Vor Kurzem bin ich für ein Gipfeltreffen interviewt worden. Der Leiter des Gesprächs fragte mich, ob ich glaube, dass Schamanen an positives Denken glauben. Seine Frage begründete sich darauf dass ich lehre, wie Menschen in schamanischen Kulturen sehr sorgfältig mit ihren Worten, Gedanken und Tagträumen umgehen, die sie leise zu sich selbst oder anderen sprechen.

Ich antwortete, dass Schamanen die ersten Menschen waren, die über Neuroplastizität lehrten. Aber ich sagte, dass Schamanen nicht über positives Denken lehrten oder daran dachten. Sie bitten uns zu reflektieren, ob unsere Worte, Gedanken oder Tagträume, die wir leise oder laut ausdrücken, uns, andere und den Planeten segnen oder verfluchen.

Am Eintritt in das Jahr 2018 ist das ein interessanter Gedanke, über den es sich lohnt zu sinnieren. Benutzt ihr eure Worte, Gedanken und Tagträume als Segen oder als Fluch?

Ich habe viel für meine Sonnenwend Nachricht geschrieben. Und ich habe viel in meiner Januar Transmutation News geschrieben: http:/sandraingerman.com/tngermanjanuary2018.html

Während wir 2018 begrüßen, möchte ich einige Geschichten mit euch teilen. Sie mögen euch vielleicht auf bestimmten Ebenen ansprechen. Wenn das so ist, dann macht euch die Lehre zu eigen. Wenn nicht, lasst sie einfach gehen.

In den frühen Siebzigern hatte ich ein winziges Importgeschäft mit zwei Freunden, mit denen ich in der Haight Ashbury lebte. Wir reisten nach Mexiko, um ein paar wenige Kleidungstücke und Sandalen zurück zu bringen, die wir auf dem lokalen Flohmarkt verkaufen konnten. Wir waren keine Geschäftsleute sondern wahre Hippies, in jeder Beziehung. Da wir nicht Spanisch sprachen, fuhren zwei Leute mit, die uns auf unserem Ausflug halfen. Es ist offensichtlich, dass unser Geschäft nie florierte.

Einer der Männer, der uns begleitete, hieß Tubby. Er war die sanfteste Seele, die ihr euch vorstellen könnt. Er war eine lange Zeit für Mord in San Quentin eingesperrt, und ich glaube wirklich, dass er unschuldig war. Was immer in seiner Vergangenheit geschehen war, kann ich nicht beweisen. Aber ich kann sagen, dass er ein Mann gefüllt mit einem wundervollen Licht war. Seinen Namen Tubby (Moppel/Übers.) erhielt er, weil er über 135 Kilo wog.

Wir schwammen im Ozean in Mazatlan, und es gab eine starke Unterströmung. Die letzten Worte, die ich hörte, kamen von Tubby wie er zu mir schrie: „Sandy, was immer auch passiert, nicht paniken!“ Ich fing gerade an zu paniken, denn die Wellen waren so turbulent und die Strömung zog mich unter Wasser. Ich wurde unter Wasser herum gewirbelt und herumgewirbelt, so dass ich nicht mehr atmen konnte. Aber ich erinnerte mich an Tubby’s Worte und sagte mir immer wieder: „Was immer auch passiert, Sandy, nicht paniken!“ An dem Punkt habe ich das Bewusstsein verloren und schwamm durch einen wunderschön strahlenden Tunnel, der mich in einen Nicht-Alltäglichen Garten brachte, für den ich nie die Worte haben werde, um ihn zu beschreiben. Es gab dort eine Steinbank, auf die ich mich setzte. Und ich hörte Musik, die niemals in dieser Dimension wiederholt werden kann. Ich war so durchflutet von bedingungsloser Liebe und Frieden – Worte haben keine Bedeutung, um diesen Bewusstseinszustand zu beschreiben, den ich erfuhr. Aber ich schaute direkt in die Augen Gottes.

Als ich das tat, warf mich Gott, die Göttin, der Ozean, mein eigener innerer Geist, oder eine göttliche Kraft aus dem Wasser, und ich wurde an den Sandstrand gespült.

Die Lehre, die ich daraus zog besteht darin, dass, wenn wir eine neue Dimension des Bewusstseins erleben, dann führt uns Spirit aus einer gefahrvollen Situation und spült uns an Land, wo wir die Schönheit und Wärme der Erde fühlen können.

Eine der Lehren, die ich von Tubby erhielt, ging über sein Leben ins San Quentin. Ich glaube, das war 1973, und die Welt hat sich verändert. Er erzählte mir, dass die Gefängniswärter die Insassen kontrollierten, indem sie Umstände erfanden, welche die Insassen trennten. Die Wächter wussten, wenn die Gefangenen stark zusammen halten würden, könnten sie sie nicht kontrollieren. Also erfanden sie falsche Kämpfe, die alle Rassengemeinschaften im Gefängnis trennten, so dass die Wächter sich keine Sorge mehr machen brauchten über die Kontrolle, da die Gefangenen sich gegenseitig bekämpften.

Ich frage mich, ob ihr Beiträge von der schamanischen Gemeinschaft auf Facebook gelesen habt. Viele halten stark zusammen, aber die Trennung in der spirituellen Gemeinschaft nimmt auch zu. Ich frage mich, ob es da eine Kraft gibt, die uns trennt, denn wir verfallen in ihre Trance der Trennung. Es ist so wichtig, dass wir uns jetzt unsere Projektionen anschauen. Es liegt eine starke Lektion in dem, was Tubby mit uns teilte. Selbst wenn wir nicht einer Meinung sind, können wir kraftvoll zusammen stehen und einen Unterschied machen.

Einer meiner Studenten teilte vor vielen Jahren diese wahre Geschichte mit mir, und sie findet sich in einem meiner älteren Bücher.

Wir haben in Santa Fe einen New Age Buchladen, der von vielen Mitgliedern der Gemeinde aufgesucht wird. Er hat überlebt und ist aufgeblüht, trotz der Online Shopping Phase. Eines Tages war der Student in dem Laden, um etwas zu kaufen. An der Kasse stand eine Tibetische Nonne, die für ein Buch bezahlte, welches sie kaufte. Sie glich purem Licht und Freude, welche durch ihre Augen und durch ihre Präsenz sichtbar wurden. Aber einige Leute wussten, dass sie aus Tibet immigriert war, wo sie vorher von den Chinesen eingesperrt war. Sie wurde furchtbar gefoltert. Jemand im Buchladen sagte, dass sie so eine Präsenz von Freude und Licht sei, und wie sie durch solche Folter und Schmerz heilen konnte. Sie erwiderte indem sie sagte, dass sie dieses Mantra 24 Stunden, 7 Tage die Woche immer wiederholte:

„Ich bin dankbar für alles. Ich habe keinerlei Klagen.“

Wie antwortet man darauf?!!! Welch eine Lehre!

Ich habe meinen Vater, Aaron Ingerman, über alles geliebt. Er starb mit 97 Jahren. Seine psychischen Gaben waren weiter fortgeschritten als meine, er hatte den erstaunlichsten grünen Daumen, und Tiere liebten ihn einfach. Er wuchs in den dunklen Tagen der Depression in der Lower East Side von New York auf. Er war ein kleiner Mann, aber stark. Er war so groß wie ich, und ich bin nur 152 cm. Ihr könnt euch vorstellen, wie er schikaniert wurde. Die Geschichte, die ich über seinen Vater hörte war, dass dieser der Barbier für einige Mafialeute war. Mein Großvater starb, bevor ich zur Welt kam, und ich habe ihn nie getroffen. Aber, was er meinem Vater beibrachte, der es an mich weiter gab ist, NIE klein bei zu geben. Mir wurde über die Kraft der Fäuste beigebracht, aber als ich mich entwickelte, lernte ich, dass ich mehr erreichen konnte, indem ich mein Licht ausstrahlte. Zuerst musste ich meine Projektionen annehmen und sie durcharbeiten, bevor ich das Licht in mir anzapfen konnte, welches zu allen Lebewesen auf dieser großartigen Erde strahlt.

Zu guter Letzt möchte ich noch einen Rat von meiner Mutter Lee Ingerman mit euch teilen, die mit 98 Jahren starb. Bei ihrem Tod war ihr Gehirn noch besser als meines, und blendendes Licht schien aus ihren Augen. Sie hatte wirklich ein sehr hartes Leben, und täglich wünschte ich, dass sie es leichter hätte, denn ich habe sie sehr geliebt.

Sie hatte bestimmte Ausdrücke, die sie immer und immer wiederholte. Hier also die Weisheit von Lee Ingerman, während wir den Freuden und Herausforderungen gegenüber treten und das Neue Jahr begrüßen:

Tanze, solange du noch kannst. Tue alles, solange du kannst, denn es kommt der Tag, da es zu spät sein wird. Das Leben ist ein Geschenk und wertvoll!! Dein Körper ist wertvoll, missbrauche ihn nicht.

Verrichte die Arbeit Gottes.

Esse Schokolade.

Es wird sich alles „hervor pressen“ („press itself out“). (Dieses war ein alter Ausdruck der russischen Immigranten in New York, die immigrierten, um den Verfolgungen in Russland zu entgehen). Dies war die Weisheit meines Großvaters, die er an mich und meine Mutter weiter gab.

Und zuletzt der Segen meiner Mutter und mir für das Neue Jahr: „Möge alles, was du wünscht im Leben, mit Leichtigkeit zu dir kommen.“

Nun, meine Mutter starb, bevor wir in so einen turbulenten Zustand geraten sind. Ich bin froh, dass sie das nicht mehr erleben musste. Es hätte noch zusätzlich zu ihrem gebrochenen Herzen beigetragen.

Diesen Teil habe ich nicht auf Facebook gepostet: Ich hatte meine Mutter um eine Botschaft für meine Schüler gebeten, bevor sie starb. Und der obigen Segen ist das, was sie mir gab, um es mit euch allen zu teilen.

Ich weiß, ihre letzten Worte haben nicht so eine große Bedeutung heutzutage. Aber unsere Ahnen sorgen sich sehr um uns und wollen das Beste für uns. Lasst uns sie ehren und lasst sie uns durch diese dunklen Zeiten führen.

Wir ehren die Erde, das Wasser, die Luft und das Feuer für unser Leben, wir beten weiter und segnen alles im Netz des Lebens.

Indem wir das Neue Jahr als eine starke spirituelle und globale Gemeinschaft begrüßen, erträumen wir weiter ein gutes Leben für jedes Lebewesen auf dieser großartigen Erde. Wir achten darauf, wie wir segnen und wie wir fluchen. Wir reisen tief nach Innen zu unserem inneren göttlichen Geist, der sagt: „SEI LIEBE!

Nach dem Bauernalmanach wird es nach dem Vollmond vom 31. Januar keinen weiteren Vollmond geben bis zum 2. März. Wow!

Sylvia wird die Transmutation News früher versenden. Diejenigen, die dafür bereit sind, lasst uns die Vorbereitungen treffen und in den 31. Januar hinein tauchen, um das schönste, beeindruckendste und leuchtendste Netz des Lebens zu erschaffen.

Falls ihr am 31. Januar nicht dabei sein könnt, dann sucht euch einfach ein anderes Datum aus. Die Praxis der Transfigurationsarbeit, die wir an jedem Vollmond durchführen, geschieht außerhalb der Zeit, und sollte tatsächlich täglich zur Anwendung kommen. Also, macht mit und fügt exponentielle Energie zu unserem Netz des Lichtes hinzu, wenn ihr könnt.

Jene, die neue Leser der Transmutation News sind, heißen wir willkommen in unserem Kreis. Ich lade euch dazu ein, die Anweisungen für unsere Vollmondzeremonie auf folgendem Link nachzulesen:

https://www.sandraingerman.com/weboflightdeutsch.html .


Fragen/Kommentare

Ich werde weiterhin alle Fragen aufgreifen, die mir gesendet werden. Hier sind zwei sehr verschiedene Fragen und Kommentare, aber ich denke, sie sind wichtig, mitgeteilt zu werden.

Von Heidi:

„Eine Frage, die mich seit langem umtreibt: In so vielen Artikeln, Workshops, Treffen, Lehren werden wir aufgefordert, hervor zu treten und unserem Pfad des Dienens zu folgen, aktive Krieger zu werden, die Einstellungen und das Bewusstsein unseres sozialen Umfeldes zu verändern, dem Planeten Erde zu helfen, von den giftigen Einflüssen der menschlichen Rasse zu heilen. Das ist alles so wahr. Aber, was kann eine alte Dame wie ich in ihren Siebzigern, die nicht mehr eingebunden ist in irgend einen Beruf oder einem sozialen Kreis tun, die ein sehr einfaches, zurück gezogenes Leben lebt, mit einem schmalen finanziellen Hintergrund, um beizutragen, um zu handeln, richtige Hilfe anzubieten, um überhaupt einen Unterschied zu machen in dieser kranken Welt?! Ich meditiere regelmäßig, ich habe an einigen deiner Seminare teilgenommen, aber ich fühle mich immer noch so hilflos, so ganz klein, so verloren auf dem Weg, etwas beizutragen. Kannst du das kommentieren? Ich bin sicher, es gibt so viele von uns „schweigenden und hilflosen Zuschauern“ in dieser wachsenden Gemeinschaft von aktiven Menschen!“

Wenn ihr noch einmal die Transmutation News von Dezember, Januar und Februar lest, dort teile ich verschiedene Praktiken mit euch, die den Bewusstseinszustand verändern und auch dazu beitragen, das Bewusstsein in der Welt anzuheben.

Wir haben alle unsere Bestimmung. Manche Menschen sind dazu aufgerufen, sich in sozialen Aktivitäten zu engagieren. Und manche werden gerufen, ihre spirituelle Arbeit alleine oder in ihrer Gemeinschaft zu verrichten. Die Arbeit geschieht auf einer unsichtbaren Ebene, also müssen wir den Schamanen vertrauen, die schon 100.000 Jahre lang lehren, dass diese Praktiken jedes Lebewesen in diesem Lebensnetz transformieren. Wir sind darin gefangen, sofortige Resultate sehen zu wollen, die sich physisch manifestieren. Aber die wahre Magie der Veränderung liegt darin, was auf den unsichtbaren Ebenen passiert, bevor sie sich auf der physischen Ebene manifestiert. Macht eure Arbeit weiter.

Es war so eine Freude und Inspiration, die E-Mail zu lesen, die ich von Carole erhalten habe. Sie ist eine der französischen Übersetzerinnen der Transmutation News. Der Schlüsselsatz der Nachricht von Carole ist die Person unter den Zuschauern, die sagte, dass sie kein Recht habe, ihre Arbeit für sich selbst zu behalten. Ich glaube, diese Botschaft muss von uns allen gehört werden!

„Es ist mir eine Ehre, zu dienen und dir zu helfen, deine Botschaften auszubreiten. Mit den momentan herausfordernden Zeiten, werden sie mehr denn je gebraucht, um Hoffnung zu verbreiten.

Da ich in den vergangenen Jahren durch mein eigenes Auseinanderfallen und Zusammensetzen gegangen bin, stehe ich nun an einem neuen Punkt der Unsicherheit. Aber ich kann klar erkennen, dass es für mich Zeit wurde, hervor zu treten und meine Talente zu teilen, anstatt das hinter einem Mangel an Selbstbewusstsein zu verstecken, wie ich mich mehr einbringen könnte. Ich habe persönlich begriffen, dass ich davor zurück gescheut bin, zu viel Licht auszusenden…Und viel zu lange fühlte ich, dass es keinen Platz gab, für das was ich bin. Also blieb ich im Hintergrund, kümmerte mich um und versorgte meine Familie, und gab nicht viel von mir, um den Status quo nicht zu gefährden. Indem ich mich als Außenseiter fühlte, hielt ich meine spirituellen Gaben zurück, sprach mit der Natur und erhielt viel Kraft von ihr. Das ganze Jahr habe ich mich aufgefordert, diese selbst gebauten Mauern zu durchbrechen, die mich davon abhielten, mein wahres Wesen zu zeigen. Stück für Stück. Vor ein paar Wochen hatte ich die perfekte Herausforderung… Ich stand auf und trug ein von mir geschriebenes Gedicht vor 50 Zuschauern vor, über Zweifel, Angst und Scham.

Ich fühlte mich total nackt, aber ich stand da, und durch irgend eine Gnade, sprach ich mit einer klaren und festen Stimme. Kein Zittern und kein Rotwerden. Ich drückte meine Wahrheit aus. Später erhielt ich Kommentare von Menschen, die berührt waren von meinen Worten und sich bei mir bedankten. Eine Frau schaute mir tief in die Augen und sagte: „Du hast kein Recht, das für dich zu behalten.“ Ihre Worte hallen immer noch in mir nach. Es dauerte ein Weilchen, aber schlussendlich habe ich begriffen, dass ich nicht diene, indem ich meine Gaben der Inspiration und des Ausdrucks für mich behielt, nur weil ich Angst davor hatte, kritisiert und abgelehnt zu werden. Meine Verbündeten machten es mir auch in ihrer Botschaft klar, dass die Gaben, die ich in diese Inkarnation mitgebracht habe, Liebe und Ausdruck seien. Ich habe entschieden, diese im Jahr 2018 offener und gehaltvoller zu ehren. Aho.“

Danke Heidi und Carole dafür, dass ich eure E-Mails teilen durfte. Ich denke, sie sprechen von wichtigen Angelegenheiten, mit denen wir uns alle auseinander setzen.

Es folgen Ankündigungen für die Englischsprachigen.

Copyright 2018 Sandra Ingerman. Alle Rechte vorbehalten.
Übersetzerin: Barbara Gramlich

Recommended Posts