Transmutationsnachrichten Januar 2017

Lasst uns unsere Herzen verbinden und jedem einzelnen in unserem Kreis das Beste zum neuen Jahr wünschen!

Ich weiß, viele von euch hatten ein Jahr 2016 voller Herausforderungen und konnten gar nicht mehr abwarten, dass es zu Ende gehen würde. Ich fühle auch so. Aber die Wahrheit ist, dass ein Jahreswechsel nicht das Ende eines Zyklus ist, denn die Zeit geht weiter.

Vom schamanischen Standpunkt aus gesehen geschieht Änderung jedoch durch Absicht. Anstelle darauf zu warten, dass eine Veränderung auf wundersame Weise eintreten möge, ohne dafür einen eigenen Beitrag zu leisten, können wir proaktiver mit der Arbeit umgehen, die wir leisten.

Dies ist die Zeit, Ereignisse in unserem Leben und in der Welt, die 2016 geschehen sind, zu reflektieren. Es ist ganz wesentlich, die Absicht so zu formulieren, dass sie das ausdrückt, was du selbst in deinem Leben und in der Welt manifestiert sehen möchtest. Und es ist wichtig, das wir weiterhin unsere Traumarbeit verrichten, unsere Absicht stärken sowie die Kraft des Kreises bewusst spüren, wie wir es seit Jahren gewohnt sind, sodass wir als Kollektiv eine größere spirituelle Kraft ausstrahlen und sie aus den unsichtbaren Welten in die äußere Welt bringen, um unsere Absichten und Träume zu manifestieren.

Eine der Klagen, die ich von vielen schamanischen PraktikerInnen weltweit höre (auch von mir) ist, dass wir eine Flut an KlientInnen sehen, die Unterstützung suchen, weil sie meinen, dass sie verflucht wurden. Wenn ich das näher betrachte, glaube ich, dass die Leute in den meisten Fällen, nicht allen, die Negativität im kollektiven Energiefeld wahrnehmen und spüren, dass ihnen Wut und Hass geschickt wird. Auf einer Ebene wird diese Wut und Negativität allen geschickt, weil wir alle verbunden sind. Das, was einer Person geschickt wird, wird allen geschickt. Darüber habe ich schon oft geschrieben.

Wenn wir unsere spirituelle Arbeit vertiefen, lernen wir zuerst wie wir Grenzen setzen können, um zu unterscheiden, welche Energie von anderen oder der Gemeinschaft kommt und welche meine eigene ist. Und wenn wir unsere spirituelle Arbeit weiter verfolgen, können wir uns vom dichteren Feld der Gemeinschaft trennen und uns in ein Feld hineinbewegen, das eine höhere Vibration bereit hält, die reich an Licht und Liebe ist.

Ich glaube, weil so viel Hass und Wut in die Gemeinschaft geschickt wird, ist es wirklich notwendig, dass wir uns darauf fokussieren, dass wir diese Energie reinigen, transmutieren und transformieren.

Und das beginnt natürlich bei uns, denn das, was wir füttern, wächst. Es ist äußerst wichtig, regelmäßig unsere spirituellen Praktiken auszuüben, die uns helfen, zu unserem Zentrum zurückzukehren, unsere Gefühle ehrlich auszudrücken und sichergehen, dass wir die Energie hinter unseren Gefühlen transformieren, sodass wir ein Licht in der Welt sein können.

Ich möchte euch vorschlagen, diese Arbeit mit ins neue Jahr zu nehmen.

Wähle einen Tag aus, an dem du deine persönliche spirituelle Arbeit verrichten kannst. Vielleicht möchtest du diese Arbeit mit Freunden, Familie oder Mitgliedern deiner Gemeinschaft tun.

Reise in dich selbst hinein und erfahre eine Enttäuschung, eine Verletzung, einen Treuebruch, eine Befürchtung, etwas worüber du dich ärgerst, einen sabotierenden Glaubenssatz, etc. den du willens bist, zu opfern und loszulassen, sodass du an der Heilung der Gemeinschaft teilnehmen kannst. Natürlich kannst du auch zu deinen Verbündeten reisen und sie um Rat fragen, was du am besten zu diesem Zeitpunkt loslässt.

Als Nächstes reise oder meditiere zu einer Zeremonie, die du zu Hause oder in der Natur durchführen kannst und mit der du dieses Gefühl oder diesen Glaubenssatz, die dich herausfordern, freilassen kannst in ein Element – Luft, Erde, Wasser oder Feuer.

Die Zeremonie hat mehr Kraft, wenn du sie tatsächlich durchführst und nicht nur auf einer Reise oder bei einer Meditation erlebst. Beim Durchführen einer Zeremonie in der alltäglichen Wirklichkeit musst du körperlich aktiv werden hinsichtlich deiner eigenen Heilung und der der Gemeinschaft. Es erfordert Zeit und Energie dies durchzuführen, aber du wirst mit kraftvollen Ergebnissen belohnt.

Während du das frei lässt, was du loslassen möchtest, denke daran, die Energie in Licht und Liebe zu transmutieren, sodass du nicht nur noch mehr negative Energie in die Elemente gibst. Denk daran, dass du nur natürliche Materialien benutzt, wenn du etwas verbrennst, auf der Erde zurücklässt, in ein Gewässer gibst oder in die Luft gibst, sodass du die Umwelt nicht verschmutzt. Lass dich von deiner Vorstellungskraft zu einer Zeremonie und einem Objekt führen. In dieses Objekt gibst du das hinein, was du frei lassen möchtest.

Ich muss das immer wieder klarstellen sonst erhalte ich Emails von den Lesern dieser Zeilen. Es ist gut, Gefühle zu haben. Wir kamen hierher als Menschen, um eine Vielfalt an Gefühlen zu erfahren, die von Freude über Ärger bis hin zu Hass reichen. Es ist gesund, Gefühle auszudrücken. Transmutiert einfach die Energie, die hinter euren Gefühlen steckt, sodass das, was in der Gemeinschaft ankommt, Licht und Liebe ist, die alles Leben umarmen.

Reise oder meditiere nach der Durchführung deiner Zeremonie zum Fluss des Lebens. Benutze deine Absicht, um diesen Ort zu finden. Wenn du am Fluss des Lebens ankommst, schreite in dieses heilsame, vitale und reine Wasser hinein. Es kann auch sein, dass du an einen Wasserfall kommst. Bitte den Fluss des Lebens darum, dich für einen Neubeginn zu reinigen, um das neue Jahr willkommen zu heißen. Wenn du den Eindruck hast, fertig zu sein, komme aus dem Fluss heraus und spüre die Erfrischung, die Revitalisation und die Bereitschaft, das neue Jahr zu beginnen und deine alten Geschichten hinter dir zu lassen, die dich mit der Vergangenheit verankern.

Wir werden den Zeitpunkt für diese schamanischen Reisen, Meditationen und Zeremonien individuell wählen. Die Zeit ist bedeutungslos bei der schamanischen Arbeit, denn wir arbeiten außerhalb der Zeit. Die Kraft unserer globalen Gemeinschaft wird bei der Durchführung dieser Arbeit einen fühlbaren Unterschied in der gemeinschaftlichen Energie, mit der wir alle verbunden sind, erfahren, denn wir arbeiten, wenn sich der Zeitpunkt richtig anfühlt.

Am 12. Januar 2017 ist Vollmond. Nimm dir Zeit für deine spirituelle, geistige und körperliche Reinigung, bevor du unsere Vollmondzeremonie zelebrierst, mit der wir ein menschliches Netz des Lichts erschaffen. Und von einem Standpunkt der Erneuerung sowie der Hoffnung aus lasst uns nach Innen reisen zu unserem exquisiten spirituellen Licht, das leuchtet wie die Sterne über uns oder wie die Sonne, die uns an die Leidenschaft für das Leben erinnert. Absorbiere dieses Licht in deinem ganzen Körper, während sich dabei deine eigene Frequenz erhöht. Und lasse dieses Licht dann nach außen strahlen und sich mit dem Licht unserer globalen Gemeinschaft verbinden.

Stelle dich selbst als riesengroßen Stern vor, dessen Arme aus fließendem Licht scheinen und bis in den kleinsten Winkel der Erde reichen. Das Licht, das aus deinen Füßen kommt, fließt zum Kern der Erde und aus deiner Krone fließt das Licht in den Himmel. Lasse dieses Licht durch dich hindurch fließen, lasse es in dir strahlen und strahle dieses Licht und diese Liebe auch nach außen in die Welt.

Für diejenigen, die die Transmutationsnachrichten zum ersten Mal lesen, empfehle ich die Lektüre von “Creating A Human Web of Light” auf der Homepage dieser Seite. Dort befindet sich die Anleitung der Vollmondzeremonie.

Carole Laplante ist unsere neue Übersetzerin für Französisch. Lasst uns ihr gemeinsam für ihre Goßzügigkeit danken!

Ich wünsche allen ein gutes Jahr 2017 mit dem Besten, was das Leben anzubieten hat!

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